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Sites & Services SiteS & ServiceS Das Industrieparkmagazin Ausgabe 1 - Juni 2010 Mit Schwung in die Zukunft Standortmarketing Sites Neuigkeiten von den Standorten und Chemieparks Services Anlagenstillstand: Intelligent planen und durchführen Exklusiv A.T. Kearney Studie Standortdienstleister: Konzepte mit Zukunft
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www.tuev-sued.de/chemieservice TÜV SÜD Chemie Service Kompetenz für eine ganze Branche Wir sind Ihr Partner für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Anlagen in der Chemie- und Prozessindustrie. Weltweit. TÜV SÜD Chemie Service GmbH · Kaiser-Wilhelm-Allee, Geb. B407 · 51368 Leverkusen Tel.: 0214 30-28183 · Fax: 0214 30-28197 · E-Mail: vertrieb.chemieservice@tuev-sued.de
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inhalt T iTelThema Konzepte mit Zukunft - So bringen sich europäische Standortdienstleister in Stellung. Exklusive Studie von A.T. Kearney. Seiten 4-5 Investition in die Zukunft Industrie Center Obernburg erweitert Ansiedlungsflächen Seiten 20-21 Chancen bei der Standortvermarktung Eine Analyse von Dr. Gunter Festel Seiten 6-7 Raum für Ihren Erfolg Standortporträt Industriepark Gersthofen Seiten 22-23 Chemie-Industrie wieder zuversichtlich Beitrag von Rolf Gohdes, Director Chemicals & Healthcare , Germany Trade & Invest Seiten 8-9 S er viceS Anlagenstillstand -Intelligent geplant und durchgeführt ein nachhaltiger Nutzen für den Betreiber Seiten 24-26 Projekte statt Wissenstransfer Die Entwicklung des Chemie-Clusters Bayern zum Kompetenznetzwerkfür "Chemical Assisted Living". Seiten 10-11 Mit viel Schwung - Chemion Logistik liefert Paket- und Briefsendungen individuell ab Seite 28 Gebündelte Instandhaltungskompetenz Dienstleistungen von ThyssenKrupp Xervon Seiten 30-31 Welcome to Chemical City chem2biz als idealer Partner für Unternehmensgründer und KMUs Seiten 12-13 WVIS-Academy entwickelt Masterstudium Industrieservice - Start der Online-Umfrage Masterstudium Industrieservice des WVIS Seite 32 S iTeS Raum für Perspektiven CHEMPARK-Netzwerk sucht neue Partner Seiten 14-15 Contracting mit GETEC -Standortsicherung für die Chemie-Industrie Seite 33 Marl macht mobil Standortporträt des Chemiepark Marl Seiten 16-17 e xTraS Impressum, Fotohinweise Neuigkeiten, Termine, Messen Seite 34 Seiten 34-35 Standort-Fitness mit Methode Infraserv Höchst setzt auf maßgeschneidertes Dienstleistungskonzept Seiten 18-19 Sites & Services 3
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titelthema ass sich die Landschaft der Chemieparkbetreiber mittelfristig verändern wird, steht außer Frage. Immer wieder war die Rede davon, dass Standortdienstleister, die sich im Besitz von Chemieunternehmen befinden, von unabhängigen Unternehmen oder Investoren übernommen werden könnten. Aktuell ist es ruhiger geworden an der Front der Übernahmegerüchte von Chemieparks. entwickeln? Viele Parameter sind noch offen. Fest steht indes, dass es drei wesentliche Themenfelder gibt, die bei der Definition der Positionierung eine zentrale Rolle spielen werden: Internationalisierung, Entkernung und Investitionskonzepte bei Eigentümerwechsel. Nanotechnologie ausgleichen. Zusätzlich kann er mit seinem lokalen Zugang zu Behörden und Politiknetzwerken staatliche Fördertöpfe erschließen. Diese Standortvermarktungsfunktion wird in Zukunft immer wichtiger werden. urrenta beispielsweise schloss Ende 2009 einen Kooperationsvertrag mit dem Nanjing Chemical Industry Park (NCIP), einem der größten Chemieparks in China. Erklärtes Ziel war zunächst der Austausch von Know-how; darüber hinaus verspricht otenzielle Synergien zwischen verschiedenen Standorten werden immer wichtiger. So kann ein Infrastrukturdienstleister mit mehren Standorten in zahlreichen Funktionsfeldern Know-how bündeln. Dabei birgt eine internationale Aufstellung nicht nur Konzepte mit Zukunft So bringen sich europäische Standortdienstleister in Stellung eldungen über eine potenzielle Übernahme von Infraserv Knapsack durch die asiatische Sembcorp sind im Zuge der Wirtschaftskrise abgeebbt und auch der geplante Verkauf der ThyssenKrupp Tochter Xervon wurde abgesagt. Ob Xervon dennoch in nächster Zeit als aktiver Konsolidierungsplayer in Erscheinung tritt, bleibt abzuwarten. Jetzt, da sich Konjunktur und Wirtschaftszahlen schrittweise erholen, ist mit erneuter Bewegung im Markt zu rechnen Zeit für unabhängige als auch für integrierte Serviceanbieter, sich intensiv mit der richtigen Strategie auseinanderzusetzen. Wie aber wird sich für europäische Anbieter von Standortdienstleistungen der Markt für den Standortdienstleister selbst, sondern auch für das Chemieunternehmen deutliche Vorteile. Beschließt ein Chemieunternehmen beispielsweise, einen bestimmten Geschäftsanteil nach Asien zu verlagern, so kann ihm der Infrastrukturdienstleister zum einen in seinem asiatischen Industriepark vergleichbare Dienstleistungen zur Verfügung stellen und damit einen schnellen Transfer unterstützen. Zum anderen kann der Standortdienstleister durch eine aktive Vermarktung der freiwerdenden Flächen das fehlende Volumen mit neuen, Europa-affineren Produktsegmenten wie etwa Bio- und man sich von der Kooperation jedoch auch, dass sie das Interesse chinesischer Unternehmen an Currentas Standorten in Europa weckt. Einige Player haben zudem damit begonnen, ihre Leistungen international zu vermarkten. So bieten sowohl Höchst Infraserv als auch Sembcorp ihre Beratungsleistungen inzwischen auch in den Emerging Markets wie etwa dem Nahen Osten, China und in Osteuropa an. Solche Modelle machen deutlich, dass Internationalisierungsstrategien ganz klar auf dem Vormarsch sind. Genau hier liegt auch eine wichtige Chan- Sites & Services 4
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ce für integrierte Standortdienstleister, der Know-How-Übertrag in deren internationalen Produktionsnetzwerken bietet immenses Optimierungspotential, das häufig noch nicht genutzt wird. raglich ist auch, ob die Kernkompetenz von Standortdienstleistern in Zukunft in der physischen Erbringung von Standortdienstleistungen liegen wird oder ob sich Standortdienstleister zu Flächeneigentümern mit Management-Funktion entwickeln also zum "Theaterdirektor" der Dienstleistungserbringung werden. Ein analoges Modell findet sich zum Beispiel bei Flughäfen wieder, die sich immer stärker auf die Funktion eines Flächenverwalters zurückziehen und nur noch Kernfunktionen anbieten. Die meisten der durch Standortdienstleister erbrachten Funktionen können heute durch Spezialisten bereitgestellt werden. So beschreibt die BASF, dass 98 Prozent der durch ihr weltweites Kompetenzzentrum Engineering & Maintenance erbrachten Leistungen kontrahierungsfähig sind. gen, die im eigenen Verantwortungsbereich liegen, schneller umsetzen lassen, als solche, bei denen zahlreiche Vertragsschnittstellen verändert und Investitionsprozesse in verschiedenen Dienstleistungsunternehmen durchlaufen werden müssen. Bau und Betrieb eines Kraftwerks an einem internationalen Standort des Chemieunternehmens der Markteintritt vereinfacht wird. ntegrierte Standortdienstleister werden vor allem dann erfolgreich sein, wenn es ihnen gelingt, neben einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer operativen Exzellenz regionale und internationale Synergien zu nutzen sowie die jeweils besten Serviceanbieter nach Standorten zu kontrahieren. nabhängige Standortdienstleister hingegen, sollten ihre Chancen insbesondere an kleineren, gegebenenfalls von einer teilweisen Geschäftsverlagerung bedrohten Standorten suchen und dort neben ihren Investitionsmitteln und ihrem Know-how vor allem Konzepte für die Ansiedlung alternativer Volumina und die Positionierung des Standortes einbringen. Die Autoren: on zentraler Bedeutung ist auch die Definition der optimalen Eigentümerstruktur für Standortdienstleister. So gehört beispielsweise die Investition in ein neues Kraftwerk eher zum Kerngeschäft eines Energieversorgungsunternehmens. Gerade die Investition in neue Energieformen oder CO2-Speicher-Anlagen sind ein Kerntrend und haben höchste Priorität für die Standortentwicklung. Ein Energieversorger verfügt hier über ausgezeichnete Synergien, zum Beispiel im Netzlastausgleich aber auch im Einkauf von Brennstoff, sei es Gas, Kohle oder Müll. Dies ist aber nicht zwangsläufig ein Argument dafür, dass der Standortdienstleister unabhängig sein sollte. Vielmehr spricht dies für die "Entkernung" des Dienstleisters bei der physischen Leistungserbringung. ichtig ist vor allem die Kombination von Kompetenz und Preis. Nur bei gleicher oder größerer Kompetenz und bei geringeren Kosten sollte eine Auslagerung angestrebt werden. Allerdings dürfen Aspekte wie Verfügbarkeit und Flexibilität nicht außer Acht gelassen werden. Gerade in der Krise hat sich gezeigt, dass sich Veränderun- in integrierter Dienstleister kann an vielen internationalen Standorten jeweils einen Partner einsetzen, der durch lokale Synergien standortspezifische oder regionale Vorteile für die Leistungserbringung bietet. Alternativ sind auch Kooperationen denkbar, bei denen Energieversorgern durch den Ingo Schröter Prinzipal Chemie & Öl bei A.T. Kearney Dr. Tobias Lewe Partner Chemie & Öl bei A.T. Kearney Sites & Services 5
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Chancen bei der Standortvermarktung Eine Analyse von Dr. Gunter Festel, FESTEL CAPITAL1 und ETH Zürich2 as Umfeld für Industrieparks und Infrastrukturdienstleister ist weiterhin schwierig und hat sich durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verschlechtert. Dennoch ist Optimismus angesagt. Dieser Artikel befasst sich mit den Chancen bei der Standortvermarktung durch das Erkennen und Umsetzen wichtiger Trends. Dabei werden die Fragen beantwortet, mit welchen Konzepten sich neue Ansiedler und Investoren für den Standort gewinnen lassen und welche Marketing-Strategien für Chemieund Industrieparks den größten Erfolg versprechen. Produktionsstrukturen nachhaltig verändern, da neue Supply Chains auf Basis einer geänderten Rohstoffbasis andere Anforderungen an Infrastrukturen stellen. tionstechnologien am Beispiel von Biokraftstoffen etwas näher betrachtet werden. Zunächst gibt es zahlreiche etablierte und neue Technologien zur Herstellung von Kraftstoffen (Abb. 2). Bei der Entwicklung einer Ansiedlungsstrategie muss entschieden werden, welche Technologien auf Basis welcher Rohstoffe sich langfristig durchsetzen werden und für einen Standort attraktiv sind. So muss z.B. eine fundierte Meinung erarbeitet werden, ob sich im Bereich der Biokraftstoffe chemisch-thermische oder biologische Verfahren durchsetzen werden und auf welcher Rohstoffbasis und Konversionstechnologie sich die Biokraftstoffindustrie entwickeln wird. eitere wichtige Trends beziehen sich im Bereich Geschäftsmodelle z.B. auf Ourtsourcingtrends und die Bedeutung von Allianzen und Partnerschaften sowie bei Rahmenbedingungen auf die Umweltgesetzgebung und die Diskussion zum Klimawandel. Die für einen bestimmten Industriepark relevanten Trends müssen im Rahmen des Strategiefindungsprozesses individuell erkannt und bewertet werden. Dazu kann hier natürlich kein "Standardrezept" angegeben werden. s gibt eine Reihe von grundlegenden Trends, die für Industrieparks von Bedeutung sind und beispielsweise den Bereichen Märkte/Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen zugeordnet werden können (Abb. 1). So wird der Wandel zu einer Bio-based Economy die xemplarisch soll der Wandel zur Bio-based Economy bzw. das Herausbilden neuer Produk- usgehend von einem grundlegenden Verständnis der Trends sollten diese bewertet und darauf aufbauend attraktive Technologien und/oder Märkten Märkte / Technologien · Globalisierungstrends · Wandel zur Bio -based Economy · Neue Produktions technologien Geschäftsmodelle · Outsourcingtrends · Bedeutung von Allianzen und Partnerschaften · Standort Deutschland Rahmenbedingungen · Umweltgesetzgebung · Diskussion zum Klimawandel · Gesellschaftliches Umfeld Abb. 1: Beispiele wichtiger Trends für Industrieparks 1 Mettlenstrasse 14, CH-6363 Fürigen, gunter.festel@festel.com, www.festel.com 2 Scheuchzerstrasse 7, CH-8092 Zürich, gfestel@ethz.ch, www.start-ups.ethz.ch Sites & Services 6
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Abb. 2: Produktionstechnologien zur Herstellung von Kraftstoffen identifiziert werden. Eine sinnvolle Verknüpfung mit den eigenen Stärken liefert dann zusammen mit den notwendigen Ressourcen zur Realisierung der entwickelten Strategie das Alleinstellungsmerkmal, um bei Neuansiedlungen "erste Wahl" zu sein. Es hat sich nämlich gezeigt, dass ohne klare Alleinstellungsmerkmale der Wettbewerb um Neuansiedlungen überaus mühsam und in der Regel wenig erfolg versprechend ist. Es gibt dabei verschiedene Arten von Alleinstellungsmerkmalen, die auf Basis der jeweiligen Stärken definiert werden können. Dazu gehören Verbundstrukturen (Produktionsverbund, Produktverbund, Infrastrukturverbund), die Spezialisierung auf bestimmte Unternehmen und Wertschöpfungsketten oder die Positionierung über die geographische Lage. Erfahrungen z.B. mit BiodieselProduzenten zeigen, dass hier unbedingt sorgfältig bewertet und ausgewählt werden muss. ollten Trends rechtzeitig erkannt und die notwendigen Aktionen konsequent umgesetzt werden, ist der am Anfang des Artikels angesprochene Optimismus gerechtfertigt. Um wirklich attraktiv zu sein, ist allerdings eine wettbewerbsfähige Kostenbasis unbedingte Voraussetzung. Dieser Aspekt wurde in der Vergangenheit schon öfters beschrieben und soll daher hier nicht weiter vertieft werden. Es muss auch gesagt werden, dass bei der Umsetzung der beschriebenen Strategie ein "langer Atem" notwendig ist und positive Effekte kurzfristig nicht zu erwarten sind. ie Marketingstrategien sollten diese Alleinstellungsmerkmale im Mittelpunkt haben. Daher sollten Werbemaßnahmen "mit der Gieskanne" vermieden und die finanziellen Mittel für fokussierte Maßnahmen in den ausgewählten Bereichen verwendet werden. Fokussierung ist dabei ein erfolgskritischer Faktor. ei der Umsetzung einer Ansiedlungsstrategie muss auf Unternehmensebene auf eine solide Finanzierung geachtet werden. Nicht jede Neuansiedlung ist positiv zu bewerten, da eine langfristig für beide Seiten lukrative Partnerschaft angestrebt wer-den sollte. Die manchmal negativen Sites & Services 7
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Chemie-Industrie wieder zuversichtlich Deutsche Bank Research prognostiziert Wachstum vor allem für Spezial- und Feinchemie nnerhalb Europas sind Deutschlands Chemische Industrie und die Prozessindustrie führend, weltweit gehören sie zu den Schwergewichten. Gemessen an vielen Kennzahlen an Umsatz, Export, Investitionen und Aufwand für Forschung & Entwicklung steht Deutschland in Europa an Platz eins. In den genannten Bereichen liegt der Anteil Deutschlands am Gesamtaufwand der 27 EU-Länder durchgängig bei ungefähr einem Viertel. letzten 15 Jahren hat sich das FDIVolumen im Bereich der Chemie auf insgesamt über 32 Mrd. Euro mehr als verdreifacht. elbst in Krisenzeiten verteidigt der Standort seine Führungsrolle. Gerade als Zulieferindustrie hatte die Chemische Industrie den Auftrags- und Produktionsrückgang in vielen Abnehmerbranchen sehr früh zu spüren bekommen. Die Hersteller chemischer Vorprodukte fuhren bereits im letzten Quartal 2008 die Erzeugung deutlich zurück. Da sich die Nachfrage allerdings schneller als erwartet erholte, konnten sie auch wieder relativ zügig mit dem Anfahren ihrer Anlagen beginnen. Im Jahr 2009 erzielte die deutsche Chemieindustrie einen Gesamtumsatz von 154,4 Mrd. Euro. Mit 123,2 Mrd. Euro machte der Export einen Anteil von fast 80 Prozent aus. Laut Angaben des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) verkauft die Branche mehr als 55 Prozent ihrer Produktion auf ausländischen Märkten. Mit 12,6 Prozent stellt sie den größten Anteil an den Weltexporten für chemisch-pharmazeutische Produkte. Die wichtigsten Exportländer für deutsche Chemieunternehmen sind die EU-Mitgliedstaaten: Die Ausfuhren in die EU machen fast zwei Drittel der Gesamtausfuhren aus. Diese Größenordnung spiegelt auch die besondere Wertschätzung für Chemie "Made in Germany" wider. uch in den weiterverarbeitenden Prozessindustrien wie der Kunststoffverarbeitung, der Papierindustrie oder der Glas- und Keramikindustrie steht Deutschland bei vielen Kennzahlen an erster Stelle. Die Wachstumszahlen korrespondieren mit der Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in Deutschland. Ausländische Unternehmen haben ihre Anlagen am Standort Deutschland in den vergangenen Jahren konstant erweitert und ausgebaut. In den m laufenden Jahr ist die Chemieindustrie wieder zuversichtlich. Nach dem ersten Quartal zeichnet sich ab, dass sie die Wirtschaftsund Finanzkrise relativ gut überstehen wird. Deutlich aufgehellt haben sich auch die Aussichten für die nächsten Jahre. Vor allem das Segment Spezial- und Feinchemie mit circa 25 Prozent Produktionsanteil der größte Bereich in der Chemie- und Pharmabranche wird laut Deutsche Bank Research weiter wachsen, da ständig neue Materialien entwickelt und neue Sites & Services 8
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Herstellungsverfahren eingesetzt werden. Erheblich an Bedeutung gewinnen wird dabei die Nanotechnologie als wichtige disziplinübergreifende Basis. Sowohl in der klassischen Chemie als auch z. B. in der Bio- und Nanotechnologie zählen deutsche Unternehmen heute zu den Weltmarktführern. Laut einer Prognose der Feedonia Group soll allein der globale Markt für Nanomaterialien bis 2011 eine Größenordnung von 4,2 Mrd. US Dollar erreichen. Vorreiter sind hier die USA, Japan und Deutschland. on ihrer starken Position bei Forschung und Entwicklung profitieren deutsche Unternehmen auch in den Bereichen Gesundheit und Umwelt. Der VCI prognostiziert der Chemieindustrie für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 6 Prozent und einen Produktionszuwachs von 5 Prozent. Nach dem Umsatzrückgang um 12,5 Prozent im vergangenen Jahr bedeutet das wieder einen enormen Anstieg. Dennoch: Der weltweite Wettbewerbsdruck wird bleiben. Er wird auch künftig Chemieunternehmen zu kostenbewussten Entscheidungen zwingen, insbesondere wenn es um die Errichtung neuer Produktionsstätten geht. n der Chemie gehören echte "Greenfield-Investitionen" heute zu den Ausnahmen. Deutschland bietet hier mit seinem weltweit einmaligen Konzept der Chemieparks und Chemiestandorte eine attraktive Alternative. Das umfassende Service- und Infrastrukturangebot stellt Investoren ein günstiges Geschäftsmodell zur Verfügung. Dies gilt sowohl für die bereits am Standort Deutschland tätigen Unternehmen als auch für ausländische Investoren. eutschland verfügt über ca. 60 Chemieparks. Sie zeichnen sich durch eine hochmoderne Infrastruktur sowie einen sicheren und effizienten Energie- und Stoffverbund aus. Neben Chemieunternehmen siedeln sich hier auch Unternehmen aus chemienahen Industrien wie Biokraftstoffe, Glas und Papier sowie Kunststoffverarbeitende Betriebe an. Mit dem Trend zum Chemiepark und seiner immer stärker innovationsorientierten Ausrichtung bieten heutige Chemiestandorte Investoren alles, um direkt in das Kerngeschäft einsteigen zu können: Industrieflächen, Sicherheit, Infrastruktur, F&E, Logistik sowie Ver- und Entsorgung. Damit steht ein umfassen- des Servicepaket für Investoren und Unternehmen am Standort zur Verfügung. Dies bietet insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen hervorragende Rahmenbedingungen. Der Investor siedelt seine Produktion am Standort an und integriert die neue Anlage in die bestehende und komplett ausgestattete Infrastruktur. Das sogenannte "Plug & Play"-Konzept der Chemieparks ermöglicht es Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, die Effizienz innerhalb der Wertschöpfungskette zu steigern und ihre Produktionskosten reduzieren. ermany Trade & Invest ist die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft berät ausländische Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf den deutschen Markt ausdehnen wollen. Sie unterstützt deutsche Unternehmen, die ausländische Märkte erschließen wollen, mit Außenwirtschaftsinformationen. Beitrag von Rolf Gohdes, Director Chemicals & Healthcare , Germany Trade & Invest, Berlin. Sites & Services 9
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ie Chemie ist eine Cluster-Industrie. Ihre Bedeutung vermittelt sich durch die Leuchttürme gut entwickelter Standorte; sie benötigt ihre eigene Infrastruktur, pflegt intensive Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke und gestaltet in vielen Bereichen die Produktionsprozesse ihrer industriellen Abnehmer gleich mit. Als 2006 das Chemie-Cluster Bayern gegründet wurde, geschah dies zunächst mit unklarem Arbeitsauftrag: Vernetzung, Wissenstransfer Die Themenschwerpunkte der Bauchemie, intelligenter Oberflächen sowie der Ethylenfolgechemie waren Gegenstand verschiedener Workshops und Messen. Ende 2008 wurden die Clusteraktivitäten einer Zwischenevaluierung durch das bayerische Wirtschaftsministerium unterzogen mit ernüchterndem Ergebnis: Zwar wurden Veranstaltungen, Datenbanken und Printprodukte dankbar genutzt, ein lebendiges Netzwerk mit eigener FuE-Dynamik und klarem Mehr- chen als Systeminnovationen in neue Märkte zu bringen. Das Cluster muß dazu Träger, Koordinator oder Moderator konkreter Forschungsund Entwicklungsvorhaben werden, es muß gleichermaßen die Großindustrie und Familienbetriebe einbinden, dazu öffentliche Fördermittel einwerben und die bürokratischen Aufgaben übernehmen. Hier haben sich die vermeintlichen strukturellen Mängel des Chemie-Clusters Bayern Mitglieder unterschiedlichster Branchen in verschiedensten Größen an weit Projekte statt Wissenstransfer Die Entwicklung des Chemie-Clusters Bayern zum Kompetenznetzwerk für "Chemical Assisted Living". Ein Bericht von Daniel A. Gottschald und Nutzung von Synergien die dogmatischen Schlagworte der Cluster-Theorie fanden effizient und branchenspezifisch an starken Standorten wie dem bayerischen Chemiedreieck bereits statt. Kooperationen von Industrie und Hochschulen bestanden lange, intensiv und vielfältig. Wozu noch ein MetaNetzwerk solcher Chemie-Standorte schaffen, die sich zufällig innerhalb derselben Landesgrenzen befinden? n der Halbwelt öffentlich finanzierter Plattformen für Wissenstransfer, Kontaktbörsen und Kooperationsvermittlung suchte das damalige "Cluster Chemie" seinen Platz. Zwei Jahre lang wurden bayernweite Kooperations-Datenbanken erstellt, Newsletter verteilt und vor allem bilaterale FuE-Kontakte vermittelt: wert für seine Mitglieder war nicht entstanden. Mit einem jungen Team machte man sich auf die Suche nach dem zündenden Funken, der aus einem künstlichen Netzwerk ein "arbeitendes Cluster" machen sollte. Die Chemie ist eine Cluster-Industrie, nicht selten auch in negativer Hinsicht: Etablierte FuE-Netzwerke bleiben neuen Kooperationspartnern häufig verschlossen, das traditionelle Selbstverständnis einer forschungsintensiven Branche nährt nicht selten Anflüge eines "akademischen Autismus". Die Aufgabe eines Clusters in der chemischen Industrie besteht deshalb gerade nicht darin, Wissenstransfer innerhalb traditioneller Branchensegmente zu pflegen, sondern chemisches Knowhow aus unterschiedlichen Bereiauseinanderliegenden Standorten als Erfolgsfaktoren erwiesen. eit 2009 profiliert sich das Chemie-Cluster Bayern als Kompetenznetzwerk für "Chemical Assisted Living" gemeint sind damit solche Innovationen, die mit klarem Marktfokus alltägliche Lebensqualität erhöhen. Die Aufteilung des Clusters in akademische Zirkel wurde aufgegeben, stattdessen werden Projektverbünde für die Zukunftsmärkte Chemie und Energie, Chemie und Mobilität, Chemie und CleanTech, Chemie und Gesundheit, Chemie und Bauen/Wohnen geschmiedet. Auch hier ist das Cluster keineswegs ein bürokratischer Verein mit Stammtischen und Arbeitskreisen, sondern agiert auf Zuruf als flexibler Projektentwickler: Sites & Services 10
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Unternehmen der Textilchemie, der Kunststoffindustrie und Hersteller von Naturfarben diskutieren mit Sportartikelherstellern in BusinessCases den "Turnschuh der Zukunft"; Hersteller von Baumaterialien und Installateure entwickeln Verfahren zur Befüllung von Installationswänden; Gesundheitsdienstleistern wird der Einsatz intelligenter Farben zur Behandlung von Depressionen vorgestellt. Das Cluster kooperiert mit lokalen Wirtschaftsförderern und Gründerinitiativen: Innerhalb kürzester Zeit wurde es zur Anlaufstelle für hochspezialisierte "Hidden Champions", die bei eigenen Entwicklungsvorhaben an ihre Grenzen stoßen. In Zusammenarbeit mit den Netzwerken der "Cluster-Offensive Bayern" sucht die Chemie Projektpartner etwa der Automobilindustrie oder der Umwelttechnologien, moderiert Arbeitssitzungen, hilft bei der Erstellung von Projektskizzen und stellt Anträge auf Förderung durch Landes- oder Bundesministerien oder durch die Europäische Union. ie Aufgaben des Fördermittelmanagements übernimmt das Cluster-Management als Projektpartner: Durch diesen Bürokratietransfer ins Netzwerk wird die Inanspruchnahme öffentlicher Mittel für kleine Unternehmen häufig erst attraktiv. Zuletzt liefert auch die internationale Vernetzung des Clusters einen zentralen Mehrwert für kleinere Mitglieder: Die Erschließung internationaler Märkte bietet vielen der familiengeführten Chemieunternehmen hervorragende Perspektiven, gleichzeitig fehlt es ihnen an personellen und finanziellen Ressourcen, um einen Markteintritt mit realistischem Return on Investment wagen zu können. as Cluster unterhält deshalb Kooperationen mit Netzwerken in der EU, in Asien und den USA: Mit öffentlicher Förderung wird die Entwicklung von Pilotvorhaben vorbereitet, werden Forschungsprojekte begonnen oder internationale Expertenworkshops veranstaltet. Ein bayerischer Kleinunternehmer findet sich so in einem internationalen Entwicklungskonsortium wieder, das ihm die Möglichkeit gibt, sich einen Namen zu machen und die eigene globale Wettbewerbsfähigkeit realistischer einzuschätzen. Seit 2009 wurden im Cluster bereits 14 größere Verbundprojekte angeregt; die damit verbundene öffentliche Förderung wird das vom Land Bayern finanzierte Grundbudget des Clusters 2010 wohl um ein Zehnfaches überschreiten. Die Struktur des Clustermanagements bleibt dennoch schlank: Das hier geschilderte Arbeitspensum kann durch ein Team von vier Mitarbeitern bewältigt werden. Die strategische Leitung des Clusters untersteht den beiden Cluster-Sprechern Professor Herrmann (Präsident der Technischen Universität München) und Professor Felcht (Aufsichtsratsvorsitz der Süd-Chemie und der Deutschen Bahn); ein Beirat unterstützt die Arbeit des Managements. Das Chemie-Cluster Bayern hat sich aus dem Stand zu einem einzigartigen Kompetenznetzwerk entwickelt. Die Erfolgsfaktoren seiner Arbeit liegen in konkreter Projektentwicklung begründet: Netzwerkarbeit wird konsequent bis in die FuE-Abteilung des einzelnen Unternehmens hinein weitergedacht. In Kooperation mit den Standorten, Verbänden und Wirtschaftsförderern greift das Cluster die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder auf, vergleicht individuelle Entwicklungsvorhaben und entwirft effiziente Entwicklungsverbünde unter Einbeziehung wichtiger Abnehmerindustrien. n seiner Eigenschaft als Projektentwickler übernimmt das Cluster Aufgaben, die nicht bei Kammern und Verbänden angesiedelt sind; als Fördermittelmanager leistet es jene Tätigkeiten, die nicht dem einzelnen Unternehmen zugemutet werden sollten. Als Kompetenznetzwerk für Chemical Assisted Living schließlich steht das Chemie-Cluster Bayern für jenen Anspruch, den die Chemieindustrie selbstbewusst vertreten sollte Garant und Innovationstreiber zu sein für nahezu alle unsere industriellen Lebensfunktionen. www.chemiecluster-bayern.de Sites & Services 11
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ie gemeinsame Initiative der TechnologieZentrum Ludwigshafen am Rhein GmbH (TZL) und der BASF SE bietet ein einzigartiges Angebot: Das chem2biz ist der ideale Partner sowohl für Unternehmensgründungen als auch für bestehende kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) aus den Bereichen Chemie, Nanotechnologie, Neue Werkstoffe, Biotechnologie, Umwelttechnik sowie Prozess- und Verfahrenstechnik. Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur können die Investitionen der Unternehmen im chem2biz auf ein Minimum begrenzt werden. Dadurch verringert sich sowohl der Kapitalbedarf als auch der Zeitbedarf bis zum Markteintritt. Die Erfolgsaussichten lassen sich somit entscheidend erhöhen. ur Finanzierung der Initiative kooperieren dabei die Gesellschafter des TZL das rheinlandpfälzische Wirtschaftsministerium und die Stadt Ludwigshafen am Rhein mit der BASF. Der Ausbau des Chemie-Clusters ist das zentrale Anliegen der Gesellschafter. Stadt, Land, BASF und TZL bekennen sich zum Chemiestandort Ludwigshafen und zu dessen Stärkung. Unternehmensgründer erhalten Beratung und Unterstützung in der Gründungs- und Wachstumsphase zu Themen wie: Öffentlichkeitsarbeit Innovations- und Wachstumsmanagement emeinsam mit dem Unternehmer wird eine Lösung zur Deckung des Kapitalbedarfs erarbeitet. Unter bestimmten Voraussetzungen können Förderinstrumente (Zuschüsse, Darlehen) des Landes Rheinland-Pfalz bzw. der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH in die Finanzierungsplanung einbezogen werden. Mietvergünstigte Büroräume, Seminar- und Besprechungsräume und Office Services können bereitgestellt werden. Synergien und Kontakte Bei TZL-Veranstaltungen wie dem "InnoTreff" wird über aktuelle Themen für Technologieunternehmen informiert und es werden Kontakte zu anderen Unternehmen geknüpft. Welcome to Chemical City ie BASF ist offen für Ansiedlungen anderer Unternehmen auf ihrem Produktionsstandort in Ludwigshafen. Ludwigshafen ist der umfangreichste Produktionsverbund der BASF: Produktionsbetriebe, Energie und Abfallströme, Logistik und Infrastruktur sind eng vernetzt. Dadurch entstehen effiziente Wertschöpfungsketten von Grundchemikalien bis hin zu hochveredelten Produkten. Auf dem Werksgelände wird die komplette Infrastruktur inklusive Labors, Büros oder Technikumsflächen zur Miete angeboten. Aufgrund der vorhandenen breiten Genehmigungssituation werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sofort und ohne Zeitverzug begonnen. Das Arbeiten mit chemischen Substanzen ist bei BASF möglich; bei Bedarf werden Einsatzstoffe geliefert und die Entsorgung von Abfällen koordiniert. Den Kunden des chem2biz stehen die Spezialisten der BASF für Genehmigungsfragen oder Sicherheitsbetrachtungen mit einer großen Bandbreite von Angeboten bereit. s können auch der technische Service der BASF und die umfassende Analytik-Kompetenz des Standortes genutzt werden. Bei Bedarf stehen der Werksärztliche Dienst, die Werkfeuerwehr, und der Werkschutz zur Verfügung. www.sitemarketing.basf.com · · · Business Plan Finanzierung und Fördermittel Unternehmensstrategie Sites & Services 12
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zesskontrolle in der Papierindustrie, in der Prozessautomation sowie zur Durchflussmessung von Flüssigkeiten und Gasen. Die Entwicklung der Produkte für Spezialanwendungen erfolgt über Kooperationen mit Forschungseinrichtungen sowie über ein Netzwerk hochspezialisierter Industriepartner. in bereits erfolgreich am Markt agierendes Unternehmen aus dem Umfeld des chem2biz ist die im Jahr 2003 gegründete Schäfer-Additivsysteme GmbH. Der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Volker Schäfer hat z.B. ein Hydrolyseschutzmittel entwickelt, das in Hydraulikölen zum Einsatz kommt und das die Haltbarkeit von Kunststoffen und Ölen verbessert bei gleichzeitiger Energieeinsparung. Der Additiv-Spezialist hat ferner ein Verfahren zur Verkapselung von Aminen ausgetüftelt, das das Gesundheitsrisiko im Umgang mit diesen Produkten minimiert, Geruchsprobleme vermeidet und eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bietet, beispielsweise bei der Herstellung von technischen Gummiartikeln sowie in der Schmierstoffindustrie. www.chem2biz.de Das TZL verfügt über zahlreiche Verbindungen, z. B. zur W.E.G. WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Ludwigshafen am Rhein mbH, zum Ostasieninstitut und dem Mittelund Osteuropainstitut der Fachhochschule Ludwigshafen. Es pflegt gute Beziehungen zu branchenspezifischen Netzwerken, Verbänden und Institutionen, beispielsweise dem Arbeitskreis Chemie Start-ups und der Wissensfabrik, und wirkt aktiv mit in regionalen Netzwerken, wie z. B. im BioRegion RheinNeckar-Dreieck e. V. Auf Wunsch können die Unternehmen in die Öffentlichkeitsarbeit des chem2biz einbezogen werden. ines der Unternehmen, die sich im chem2biz angesiedelt haben, ist die im Jahr 2008 gegründete PE PiezoElectronics GmbH. Der Firmengründer Dr. Reinhard Ulrich verfügt als Verfahrensingenieur über eine mehrjährige, internationale Industrieerfahrung. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von piezoelektrischen Bauteilen, sowie deren Anwendungstechnik und Dienstleistungen. Eingesetzt werden die piezoelektrischen Komposite in Ultraschallsensoren z. B. für die Rohrprüfung, der Pipelineprüfung (Öl, Gas), zur Inpro- Sites & Services 13 Pressefoto BASF
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sites emeinsam mit zahlreichen Partnern hat Currenta das "Netzwerk Innovative Werkstoffe" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist, die Attraktivität der Region für industrielle Neuansiedlungen zung und Auswertung neuer Ideen oder Ergebnisse. on einer Bestandsanalyse ausgehend, die die gesamte Wertschöpfungskette zum Thema Werkstoffe von der Forschung über die Halbzeuge- und Bauteil- bei internationalen Marketingaktivitäten und ein kontinuierlicher Austausch zu fachlichen Fragestellungen. Schon in diesem Frühjahr erfolgte der Gegenbesuch einer Delegation aus Nanjing, um die noch jungen Raum für Perspektiven CHEMPARK-Netzwerk sucht neue Partner und für Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft nachhaltig zu steigern. Hierzu werden Innovationstreiber vor allem auf den Gebieten Materialwissenschaften, Nanotechnologie und Mikrosystemtechnik miteinander vernetzt. entwicklung bis hin zu verschiedensten Anwendungsbranchen abgebildet zeigt, unterstreicht der Chempark seinen Führungsanspruch unter den europäischen Chemiestandorten auf diesem Gebiet. Geschäftsbeziehungen zu intensivieren und zu vertiefen. ür das Chempark-Netzwerk werden Unternehmen gesucht, die mit chemischer Synthese, Verbundwerkstoffen, Umwelttechnologie, Pharmazeutika, Prozessindustrie oder Petrochemie befasst sind. Alle Partner haben Zugang zu einem dichten Netzwerk aus Know-how und Technologie. Angesiedelte Unternehmen nehmen voneinander Produkte ab und bilden so innerhalb des Stoffverbundes Synergien. eteiligte und Partner sind Unternehmen, Verbände, Wirtschaftsförderer, Industrie- und Handelskammern, Politiker, Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten. Der Schwerpunkt aller Aktivitäten liegt auf der wirtschaftlichen Nut- m Kooperationen zu schließen und Investoren für den Chempark zu gewinnen, wendet sich Currenta vermehrt in Richtung China. So wurde ein Vertrag zwischen dem Nanjing Chemical Industry Park und dem Chempark geschlossen. Ziel des Vertrages ist die wechselseitige Unterstützung m Standort Leverkusen greifen angesiedelte Unternehmen unter anderem auf Chlor- und Nitroverbindungen von Benzol und Sites & Services 14
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Toluol, Pharmazeutika, Farbstoffe, Polyurethan-Rohstoffe, Kautschuk, organische Zwischenprodukte und Silikone zu. Bekannte StandortFirmen sind Bayer MaterialScience, Lanxess, Akzo Nobel, Bayer HealthCare, Evonik Industries oder Momentive Performance Materials. CHEMPARK ist einer der größten europäischen Chemieparks. m Standort Dormagen sind Insektizide, Herbizide und Fungizide neben Kunststoffen, Polyurethan- und Lackrohstoffen, Kautschuk, Fasern, Dentalprodukten, Petro-Chemikalien oder Synthesegas-Produkten von Bedeutung. Bekannte Partner sind hier Bayer CropScience, Asahi Kasei, Linde, Bayer MaterialScience, Lanxess und Dralon. In Krefeld-Uerdingen können die Firmen auf Polyurethan- und Lackrohstoffe, Kunststoffe, Kautschukchemikalien, Grund- und Feinchemikalien, auf Zwischenprodukte für Aromen und Pflanzenschutzwirkstoffe sowie auf anorganische Pigmente zugreifen. Bekannte Standort-Partner sind die Firma Tronox, Bayer MaterialScience und Lanxess. ogistisch ist der Chempark über alle Verkehrswege bestens erreichbar. Unter anderem garantieren dies die exzellenten europäischen Straßen- und Schienenverbindungen. Auch die internationalen Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn befinden sich in direkter Nachbarschaft des Chempark. Der Schifffahrtsweg Rhein verbindet alle seine Standorte zudem mit den Hochseehäfen Antwerpen und Rotterdam. Die nahe gelegenen internationalen Messeplätze Düsseldorf und Köln bieten hervorragende Marketing- und Vertriebschancen. Im Umkreis einer LKW-Tagesreise können rund 350 Millionen Verbraucher erreicht werden. von rund 11 Quadratkilometern einer der größten europäischen Chemieparks. An seinen drei Standorten, Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen, sind bereits über siebzig Unternehmen mit rund 45.000 Beschäftigten angesiedelt. Neben klassischen Chemieproduzenten sind dies forschungsintensive Firmen, che-mienahe Dienstleister und hochspezialisierte Logistiker. urrenta, der Manager und Betreiber des Chempark, ermöglicht angesiedelten Firmen sowie neuen Investoren die Konzentration auf ihr Kerngeschäft. Das Unternehmen bietet eine bedarfsgerechte Energieversorgung, nachhaltige Entsorgung, Unterstützung beim Einholen von Genehmigungsanträgen, Sicherheitsleistungen, Ausbildung, Analytik und vieles mehr. Gerne vermittelt Currenta auch hochqualifizierte Fachkräfte. Mehr Info: www.Chempark.com (Mit freundlicher Genehmigung der Chemischen Rundschau) Foto unten: Nordex AG und ein Drittel der Chemieproduktion ganz NordrheinWestfalens, der wichtigsten Chemieregion Europas, findet im Chempark statt. Der Chempark ist mit einer Gesamtfläche Sites & Services 15
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er größten Wert auf hohe Anlagenverfügbarkeit legt und dabei stets Kosten und Optimierung im Blick behält, der kommt um den Namen Infracor nicht herum. Rund 700 Mitarbeiter aus dem Geschäftsgebiet Technik kümmern sich um die Belange der Kunden, die im Wesentlichen in der Prozessindustrie, insbesondere der Chemie und Energiewirtschaft zu finden sind. Dabei steht die Infracor für umfassende Services aus einer Hand vom Einzelprodukt bis zu Strategischen Partnerschaften. In Teamarbeit erhöht der Standortbetreiber die Anlagenverfügbarkeit und reduziert die Kosten der Kunden. Für die Kunden schafft Infracor den Freiraum sich auf die Kernprozesse konzentrieren zu können. Das Unternehmen übernimmt die technische Betreuung komplexer Produktionsanlagen. Der Service umfasst sowohl die Instandhaltung als auch die zuverlässige und schnelle Behebung unerwarteter Störungen in Ihren Betriebsabläufen. Neben der Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Montage, Materialwirtschaft sowie Optimierung von Anlagen und Produktionskomponenten übernimmt Infracor Technik die planmäßige Revision der Anlagen und unterstützt auch bestmöglich bei ungeplanten Stillständen. EMSR-Services. Für eine Reihe von Messgrößen (elektrische Größen, Druck und Temperatur) ist die Infracor berechtigt, durch die Akkreditierung als DAKKS-(ehemals DKD) Messlabor das amtliche Prüfsiegel auszustellen. Das Unternehmen baut dieses Spektrum kontinuierlich aus. Dazu gehört die Errichtung eines Messstandes zur Durchflusskalibrierung für Volumenströme von bis zu 450 m³/h. Infracor gehört zu den Wenigen in Deutschland, die herstellerunabhängig einen solchen Messstand betreiben. Der neue Kalibrierstand ergänzt die Möglichkeiten der Kalibrierung von Durch- flussmessungen, die im Bereich ml/ min anfangen. Daneben bieten die Technik ihren Kunden eine umfassende Betreuung für die Segmente Wäge- / Dosiertechnik, Prozessanalysentechnik sowie der Geräte- und Messtechnik. ie Bereiche Montageservices/ betriebsnahe Projekte sind für Planungen und Koordinationen aller Disziplinen zuständig. Die Mitarbeiter besitzen jahrelange Erfahrungen in der ingenieurtechnischen, betriebsnahen Planung von Investitionsprojekten, der Koordination von der Erstellung der Leistungs- Marl macht mobil Die Infracor GmbH - ein Unternehmen der Evonik Industries AG - betreibt seit über zehn Jahren den Chemiepark Marl und ist als Dienstleister für die dort ansässigen Gesellschaften sowie für Unternehmen außerhalb des Standortes tätig. Der Chemiepark Marl zählt zu den größten Standorten in Europa. und Komplettdienstleister ist es für Infracor oberstes Prinzip, sich eng in die Wertschöpfungskette der Kunden einzubinden und partnerschaftlich orientiert zu handeln. Das Angebot umfasst: Energien, Utilities, Rohstoff- und Produktlogistik, Entsorgung, Anlagenbetreuung, Basisleistungen für den Standortbetrieb sowie Arbeitsplatzbetreuung. Der Vorteil für die Kunden: Sie können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während Infracor die erforderlichen Infrastrukturund Serviceleistungen liefert. www.infracor.de as Angebot für Einzelleistungen aus dem Bereich Technik umfasst alle Tätigkeiten der mechanischen Services, EMSR-Services, Bautechnik und Montageservices / betriebsnahe Projekte. Zu den mechanischen Services zählen die Ingenieur-, Konstruktions- und Schweißtechnik, die Metall- und Kunststoffservices sowie die Services für Verdichter, Pumpen, elektrische Antriebe, Regel-/ Handarmaturen und Sicherheitsventile. Bei allen Leistungen ist hervorzuheben, dass herstellerunabhängig agiert wird. Infracor Technik ist Servicepartner und autorisierte Fachwerkstatt für viele Hersteller. Seit diesem Jahr gehört zu diesem Kreis auch die Firma Sunstrand. Die Marler sind der exklusive Service-Partner für alle Sundyne-Kreiselpumpen. Wo die Präzision Ihrer Arbeit unabhängig bestätigt werden muss, beginnt das Leistungsspektrum der Sites & Services 16 und 30 Unternehmen produzieren hier mehr als 4.000 Produkte. Etwa 10.000 Menschen arbeiten auf dem 6,5 Quadratkilometer großen Areal. Über vier Millionen Tonnen Produkte werden jährlich in rund 100 Anlagen hergestellt. Als integraler Standortbetreiber
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verzeichnisse bis zur Abnahme und Abrechnung unterschiedlichster Montagegewerke. Die eingesetzten EDV-Tools sind mit vielen Kundensystemen kompatibel und unterstützen das Projektmanagement und die spätere Dokumentation. Somit ist Infracor in der Lage, Projekte schnittstellenfrei zu koordinieren. Für seine Kunden aus Forschung, Entwicklung und verfahrenstechnischen Bereichen entwickelt und baut das Unternehmen Pilot- und Versuchsanlagen sowie Spezialapparate. us dem Bereich der Bautechnik / Technische Gebäudeausrüstung betreut die Infracor Technik sämtliche Hoch- und Tiefbaugewerke. Auch hier findet sich der Mehrwert der Beauftragung in der Koordination aller Leistungen, von der Fotogalerie >>> Bauplanung eines Projektes bis hin zur Bauleitung während der Realisierung. nfracor unterstützt bei der Aufgabe, kontinuierlich die Anlageverfügbarkeit nachhaltig und effizient zu verbessern sowie die vereinbarten Budgets einzuhalten. Dabei spielt die Optimierung der Prozesse ebenso eine Rolle wie eine Verbesserung der Services. Dadurch sichern die Marler mit ihren Kunden gemeinsam eine zukunfts- und sicherheitsorientierte Instandhaltung, um den Marktanforderungen von morgen gerecht zu werden. Die Leistungen, bis hin zum möglichen Abschluss einer Strategischen Partnerschaft, setzen sich zusammen aus: · Analyse und Bewertung des Instandhaltungspotenzials Vertragliche Vereinbarungen zu Zielen bezüglich Anlagenverfügbarkeit und Instandhaltungskosten Implementierung der erforderlichen Prozesse und systematische Einführung von angepassten Instandhaltungsstrategien Übernahme der vereinbarten Instandhaltungsleistungen; optional kann die Infracor in diesem Zusammenhang auch die bisherigen Instandhaltungsmitarbeiter übernehmen und ihnen eine langfristige Perspektive bieten Steuerung der vertraglichen Ziele durch abgestimmte Bonus-/Malussysteme Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Strategische Partnerschaften/ Fullservice-Verträge hat Infracor mit einer Vielzahl von Unternehmen geschlossen, u.a. mit Lanxess, Ineos und Evonik. Neben maßgeschneiderten Servicekonzepten stärkt Infracor den Standort durch Investitionen. In den vergangenen Jahren investierte das Unternehmen mehr als 180 Millionen Euro. "Wer innovativ handelt, schafft die Basis für eine erfolgreiche Zukunft", betont Geschäftsführer Dr. Andreas Bonhoff. "Für uns ist es entscheidend, dass wir ein attraktiver Partner sind, der seinen Kunden ein jeweils optimales Lösungspaket bietet." Sites & Services 17
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tandorte für Industrieansiedlungen unterliegen einem immer größer werdenden Wettbewerbsdruck. Um erfolgreich zu sein, müssen sie sich bei der Entwicklung von Strategien und Lösungen stärker als bisher am Bedarf der Kunden orientieren. Neben optimalen Rahmenbedingungen geht es dabei auch um wettbewerbsentscheidende Aspekte wie Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung. aus verwandten Prozessindustrien an, die spezialisierte Infrastrukturdienstleistungen benötigen, diese aber nicht selbst erbringen wollen. Dazu zählen Leistungen wie Ver- und Entsorgung, Logistik- und IT-Services, Facility Management und Umweltschutz, Sicherheitsleistungen oder auch Gesundheitsmanagement. "Durch Verbund-, Skalen- und Spezialisierungseffekte sowie ein professionelles Manage- duktionsstandorten außerhalb des Industrieparks zur Verfügung. ei der Gewinnung von Neuansiedlungen kann sich Infraserv Höchst nicht mit Subventionen oder Investitionsbeihilfen profilieren. Stattdessen setzt Infraserv Höchst auf maßgeschneiderte Lösungen für potentielle Investoren. "Auf der Suche nach einem neuen Standort sucht ein Investor immer auch Standort-Fitness mit Methode Infraserv Höchst setzt auf maßgeschneidertes Dienstleistungskonzept nter dem Namen "Standort.Fitness." hat Infraserv Höchst ein Dienstleistungskonzept entwickelt, das produzierende Unternehmen dabei unterstützt, Wettbewerbsvorteile aus Sekundärprozessen zu generieren. Eine ganzheitliche, vernetzte Herangehensweise ermöglicht es, Kosten zu senken, Risiken zu minimieren, Flexibilität zu erhöhen und Infrastrukturprozesse zu optimieren. Das Kerngeschäft von Kunden wird so optimal unterstützt. Dabei reicht das Lösungsangebot von Infraserv Höchst von Beratungsleistungen bis hin zu Regie und Betrieb ganzer Standorte. Das Konzept spricht vor allem Unternehmen aus der Chemieund Pharmabranche, aber auch ment lassen sich Einsparpotenziale von bis zu 20 Prozent identifizieren", sagt Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr. So werden bei Infraserv Höchst beispielsweise Energiepreise durch den Einsatz innovativer Technologien und eines optimierten Energiemixes gesenkt und Entsorgungskosten durch ein integriertes Stoffstrommanagement im Entsorgungsverbund reduziert. er Standortbetreiber investiert kontinuierlich in die kundengerechte Optimierung der Infrastruktur des Industrieparks Höchst und stellt seine umfassende Expertise im Betrieb eines der größten und dynamischsten Chemie- und Pharmastandorte in Europa auch Pro- Entscheidungssicherheit", weiß Alois Strott, verantwortlich für die Standortansiedlung. Durch eine individuelle Projektentwicklung werden die Bedürfnisse des Unternehmens bereits in der Ansiedlungsphase berücksichtigt, Infrastruktur und Sekundärprozesse von vornherein Kosten optimierend konzipiert und über den Planungszeitraum definiert." Daneben kann Infraserv Höchst durch spezielle Services rund um die Projektrealisierung Wettbewerbsvorteile für die Standortkunden erzielen. Ein Beispiel: Für ein US-amerikanisches Unternehmen übernahm Infraserv Höchst beim Bau einer großen Biodiesel-Anlage as komplette Genehmigungsma- Industriepark Höchst: Standort mit Grünflächen Sites & Services 18
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Heizkraftwerk für Prozesswärme und elektrische Energie nagement. Da die Experten des Standortbetreibers viele der rund 90 am Standort ansässigen Unternehmen bei verschiedensten Genehmigungsverfahren betreuen und über das entsprechende Knowhow verfügen, erhielt der Investor den Genehmigungsbescheid für eine 25-Millionen-Euro-Anlage in sehr kurzer Zeit. Früher Baubeginn, früherer Produktionsstart bedeutet auch: mehr Umsatz und Ergebnis für den Business-Case des Kunden. ass das Konzept "Standort.Fitness." im Industriepark Höchst erfolgreich praktiziert wird, macht ein Blick auf die Investitionsdynamik am Standort deutlich: Zwischen den Jahren 2000 und 2009 investierten Standortgesellschaften, Neuansiedler und Infraserv Höchst selbst rund 4,3 Milliarden Euro. Allein im Jahr 2008 gingen mit 602 Millionen Euro mehr als 17 Prozent der Investitionen in deutsche Industrieparks in den Industriepark Höchst. Ein starkes Indiz dafür, dass Kunden hier optimale Bedingungen für ihr Kerngeschäft vorfinden. Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen nfraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutzund Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe. ie Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 140 Auszu- bildende. Zur Infraserv-HöchstGruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 171 Auszubildende. Im Jahr 2009 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 1,15 Milliarden Euro. er Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2009 insgesamt rund 644 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 4,3 Milliarden Euro. www.infraserv.com Sites & Services 19 Fotos: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
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as Industrie Center Obernburg (ICO) rüstet sich für weiteres Wachstum. Um potenziellen Ansiedlern schnell geeignete Industrieflächen für Produktion, Lager und Büros zur Verfügung stellen zu können, erweitert Mainsite Services, die Betreiber- und Industrieservicegesellschaft des ICO, das aktuelle Flächenangebot des Standorts um rund 40 Hektar. Weise die Vorteile unmittelbarer Nähe zum internationalen Wirtschaftszentrum Frankfurt mit bayerisch-stabilen Verhältnissen. Dank hervorragender langjähriger Kontakte zu den lokalen Behörden werden Genehmigungsverfahren zügig bearbeitet. ainsite Services stellt über das standorteigene Kraftwerk alle Arten von Energie und Wasser zur Verfügung und übernimmt die fachgerechte Entsorgung von Abwasser und Abfällen. Die leistungsfähige Technik mit Ingenieurbüro übernimmt auf Kundenwunsch die Instandhaltung und Instandsetzung auch komplexer Maschinenparks und ber eine Hotline zum bayerischen Wirtschaftsministerium können zielgerichtet Anfra- Investition in die Zukunft Industrie Center Obernburg erweitert Ansiedlungsflächen Bereits heute gehört das ICO mit einer Gesamtfläche von mehr als 1,7 Quadratkilometern zu den größten Industriestandorten im bayerischen Teil des internationalen Wirtschaftsraums FrankfurtRhein-Main. Unternehmen finden hier nahezu alles, was sie benötigen, um sich erfolgreich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. gen über Fördermöglichkeiten gestellt werden. Die aktuell 30 am Standort beheimateten international tätigen Unternehmen sind weitgehend mittelständisch geprägt und gehören zu Branchen wie Chemiefasern, Geosynthetics, Medizin- und Biotechnologie oder Kunststofftechnik. Sie alle nutzen die von der Betreibergesellschaft Mainsite Services zur Verfügung gestellte und perfekt an industrielle Bedürfnisse angepasste Infrastruktur des ICO. führt auch international Fertigungs- und Montagearbeiten sowie Anlagen- und Sondermaschinenbau wie jüngst für Projekte in Israel, Litauen, Norwegen, Polen und Spanien aus. Mit der Mainsite-Analytik steht ein versiertes Labor zur Verfügung das beispielsweise die Automobilindustrie und ihre Zulieferer bei Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, Produktentwicklung oder mit Schadensfallanalytik unterstützt. ufgrund seiner verkehrstechnisch günstigen Lage verbindet das ICO in einzigartiger Fotogalerie >>> Sites & Services 20
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peziell für Prüfungen im Automobilbereich wurde ein Automotive Testing Center eingerichtet, das Prüfungen nach den individuellen Spezifikationen nahezu aller großen Automobilhersteller durchführen kann. Auch für Forschungsinvestitionen ist das ICO als Standort interessant. Gemeinsam mit der Hochschule Aschaffenburg wird derzeit intensiv die Einrichtung eines Wissenschaftstransferzentrums für verschiedene Hightech- Bereiche im Forschungsgebäude des ICO vorbereitet. Jüngste Ansiedlung war eine Forschungsund Versuchsanlage zur energieeffizienten thermischen Verwertung von Klärschlamm. ainsite Services stellte dem Betreiber ein für den Bau der Demonstrationsanlage geeignetes Gelände zur Verfügung und begleitet das Vorhaben intensiv. Die Entscheidung zugunsten des ICO als Standort der neuen Versuchsanlage fiel, weil der Standort als Industriestandort ideal dafür geeignet ist und alle wichtigen Versorgungs- und Serviceleistungen vor Ort direkt verfügbar sind. Kontakt: Mainsite GmbH & Co.KG Thilo Berdami Leiter Communications Industrie Center Obernburg 63784 Obernburg Tel. +49 6022 81-2565 Fax +49 6022 81-31 2565 Thilo.Berdami@mainsite-services. com www.ico-obernburg.de www.mainsite-services.de Sites & Services 21
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www.mvv-igs.de Raum für Ihren Erfolg. Industriepark Gersthofen Der Industriepark Gersthofen, mit derzeit insgesamt zwölf Unternehmen und rund 1.450 Beschäftigten (darunter 140 Auszubildende), ist ein attraktiver Industriestandort im Süden Deutschlands. Er liegt mitten in der Wachstumsregion Bayern, im Norden von Augsburg und nur eine halbe Autobahnstunde von München entfernt. Standortbetreiber und Servicedienstleister ist die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH), eine 100%ige Tochtergesellschaft der MVV Energiedienstleistungen GmbH. Die Unternehmen im Industriepark Gersthofen profitieren vom langjährigen Know-how eines branchenerfahrenen Partners, einer durchdachten Infrastruktur sowie von einem außergewöhnlichen und flexiblen Dienstleistungsangebot. Der Industriepark Gersthofen verfügt über 35 Hektar perfekt erschlossenes und überwachtes Gelände, soziale Einrichtungen, eine biologische Kläranlage, Energie- und Medienversorgung sowie Metall-, Elektro- und Kunststoffwerkstätten. Hier stehen etwa drei Hektar an Freiflächen zur Verfügung, auf denen eine Ansiedlung sehr schnell realisiert werden kann. Kontakt: Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH Ingrid Knöpfle Standortmarketing Ludwig-Hermann-Straße 100 86368 Gersthofen Tel. +49 821 479-2444 Fax +49 821 479-2895 ingrid.knoepfle@mvv-igs.de industriepark-gersthofen.de Sites & Services 22
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www.mvv-igs.de Ressourcen des Industrieparks Gersthofen: gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu den Anwohnern und die Bereitschaft zu einem ständigen, offenen Dialog extrem kurze Genehmigungszeiten durch exzellentes Behördenmanagement rund 3 Hektar Erweiterungsflächen innerhalb des Industrieparks nahezu beliebig skalierbare Unterstützung durch eingespielte Partnerfirmen Anschluss an Autobahn A8 und Bundesstraße B2 Eisenbahnanschluss Das Leistungsspektrum des Industrieparks umfasst: Abfallentsorgung Betriebsrestaurant Biologische Kläranlage Energieversorgung (Strom, Dampf, Erdgas, Kühlwasser, Gase) Kommunikationsnetz Materialversorgung Metall-, Elektro-, Kunststoffwerkstätten Notfallorganisation Personalmanagement Werkfeuerwehr Werkschutz Werksärztliche Abteilung Industriepark Gersthofen Raum für Ihren Erfolg. Sites & Services 23
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ser vices Anlagenstillstand Qualitätssicherung oder Validierung. Nachfolgend sollen einige Optimierungsansätze aufzeigt werden, um einerseits alle notwendigen Maßnahmen kosteneffizient und qualitätsgerecht abzuwickeln und andererseits die Stillstandszeiten innerhalb des Produktionsprozesses auf ein Minimum zu begrenzen. eure und komplexe Produktionsanlagen und Prozessnebenanlagen, welche der Herstellung pharmazeutischer Produkte dienen, unterliegen in der Phase ihres Betriebes vielfältigen Anforderungen hinsichtlich des dokumentierten Nachweises aller durchgeführten Maßnahmen, um die cGMPFähigkeit aufrecht zu erhalten und die Anlage dem Stand der Technik entsprechend zu prüfen, zu warten oder gar umzubauen, verbunden mit dem Ziel, den geforderten Status aufrecht zu erhalten. Die Umsetzung dieser theoretischen Maßnahmen stellt sich in der Praxis sehr häufig als schwierig und aufwendig dar. So sind in der Regel an pharmazeutischen Prozessanlagen folgende wiederkehrende Tätigkeiten besonders zu berücksichtigen: Intelligent geplant und durchgeführt ein nachhaltiger Nutzen für den Betreiber nsbesondere in Bereichen pharmazeutischer Prozessanlagen stellen die gültigen Regelwerke, wie Normen, Richtlinien, Vorschriften, Gesetze und Verordnungen zunehmend größere Herausforderungen an die Instandhaltungsplanungen, aber auch an die Produktionssteuerung. Stillstandsmanagement wird zum zentralen Thema. Dabei sind schon lange nicht mehr ausschließlich Instandhaltungsmaßnahmen nach DIN 31051 zu berücksichtigen. ine Fülle anderer Maßnahmen sind wiederkehrend oder zustandsbasierend durchzuführen, um die Anlagen in einem cGMP- und gesetzeskonformen Zustand weiter betreiben zu können. Dabei kollidieren sehr häufig die Interessen der Produktion bzw. der Anlagenbetreiber mit den Vorgaben aus den unterschiedlichen Fachabteilungen, wie z.B. Technik, Arbeitssicherheit, · · · · Allgemeine Anforderungen der Instandhaltung nach DIN 31051 und ergänzende anlagenspezifische Normen (siehe Beispielgrafik gem. DIN 58950) sowie z.B. nach VDMA 24186 Kalibrierung der qualitätsrelevanten Sensorik Requalifizierungen nach technischen Änderungen (im Rahmen von Change Control Verfahren) Validierung/Revalidierungsmaßnahmen, planmäßig wiederkehrend und außerordentlich Sicherheitstechnischer bzw. cGMP Upgrade der Anlagen (Umbau der Anlage gemäß Sites & Services 24
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· · · Stand der Technik bzw. der aktuell gültigen Anforderungen) Wiederkehrende Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung, Geräte- und Produktsicherheitsgesetz und den Berufsgenossenschaftliche Vorschriften Technische Störungsbeseitigung (trouble shooting) im regulären Anlagenbetrieb Außerordentliche (ungeplante) Instandsetzungen Reinigungs- und Sterilisationsprozeduren iese sicherlich nicht vollständige Auswahl zeigt, dass aufgrund der Anzahl und der Bedeutung der Maßnahmen eine geplante, koordinierte und dokumentierte Vorgehensweise unablässig ist. In der Praxis sind die Zuständigkeiten für die jeweiligen Maßnahmen oft in verschiedenen Fachabteilungen angesiedelt, häufig auch in unterschiedlichen Datenbanksystemen hinterlegt und gepflegt. Eine zeitoptimale Durchführung aller Maßnahmen in der richtigen Chronologie ist daher in der Praxis enorm schwierig und daher meist nicht durchgängig umgesetzt. Das bedeutet in der Konsequenz hohe Kosten, lange oder häufige Stillstandzeiten und ggf. sogar das Wiederholen bestimmten Aktivitäten, aufgrund falscher Abfolgen in der Durchführung oder lückenhafter Dokumentation. Eine Auswertung aller Maßnahmen in der Gesamtheit hinsichtlich Kosten, Zeitbedarf und Wirksamkeit kann ebenso nur durch eine strikte Konsolidierung und zentrale Auswertung der Daten erfolgen. Festlegung der wiederkehrenden Maßnahmen Bereits während des Beschaffungsvorganges von Anlagen sollten alle qualitätsrelevanten Maßnahmen innerhalb der Qualifizierungsvorgaben aufgenommen sein. Dass sind z.B. Wartungsinhalte und -zyklen, qualitätsrelevante Messstellen und deren Kalibrierungsvorgaben, routinemäßige Requalifizierungsund -validierungsmaßnahmen, wie auch beispielsweise die Festlegung des Vorgehens von kurzfristigen Störungsbeseitigungen (trouble shooting). Hierbei empfiehlt es sich alle Maßnahmen in einer Anlagendatei zusammenzufassen, damit deren zeitliche Synchronisation und insbesondere die Wechselwirkungen der Maßnahmen ermittelt werden können. Praktisch bedeutet dies, dass bei minimalem Wartungsaufwand der Aufwand für kurzfristige Störungsbeseitigung sehr wahrscheinlich ansteigen wird. Dies führt zu Ausfallzeiten und erzeugt zusätzlich Kosten auf der Produktionsseite durch störungsbedingte Anlagenstillstände. s empfiehlt sich daher unter Einbeziehung der jeweiligen Fachabteilungen eine Festlegung der spezifischen Maßnahmen vorzunehmen und zur Messung des Erfolgs der Maßnahmen sowie bestehender Wechselwirkungen Kennzahlen zu definieren. Diese Sites & Services 25
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sollten inhaltlich klar beschrieben sein und die Anforderungen des Anlagenbetriebes berücksichtigen. Im Rahmen beispielweise einer Risikobewertung bzw. Risikoanalyse können die Maßnahmen bewertet und festgelegt werden, hier ist sicherlich auch zu berücksichtigen, dass man bei mehrere gleichartigen Anlagen Gruppen bilden kann und soll, um Qualitätsunterschiede im Verfahren zu vermeiden, d.h. eine typenspezifische Standardisierung vorzunehmen. Umsetzung der Maßnahmen im laufenden Betrieb Nach klarer inhaltlicher Definition der wiederkehrenden Aktivitäten ist nun die Verteilung der Aufgaben der nächste Schritt. Hier gilt es geeignete Dienstleister oder Anlagenhersteller einzusetzen (Outsourcing), welche die meist sehr speziellen Aufgaben ausführen. äufig jedoch werden bestimmte Maßnahmen durch Produktion und Technik des eigenen Hauses ausgeführt (Insourcing), was erhöhte Anforderungen an die Koordination stellt. Zudem ist es eine weitere Herausforderung die Dokumentation aller Maßnahmen einheitlich, aussagekräftig und bewertbar zu gestalten, so dass diese leicht zugeordnet, ausgewertet und abgelegt werden kann. Folgende grundsätzliche Vorgehensweisen können daher in der Praxis prozessverbessernd wirken: · · · · · · Anlagenlogbüchern Vorgeben einheitlicher und gelenkter Dokumente (Protokolle) Nutzung möglichst eines Datenbank- bzw. Auswertesystems Etablieren eines elektronisches Ablagesystems, ggf. innerhalb der Datenbanksoftware Zentral durchgeführter Review aller durchgeführten Maßnahmen z.B. im Jahresintervall Messung der Wirksamkeit mittels festgelegter Kennzahlen Optimierung des Prozesses (Regelkreis der Verbesserung) werden. Eine Auswertung der technischen Störungen (Anzahl und Ursache) sollte beispielsweise den Wartungsintervallen gegenübergestellt werden. Abhängigkeiten werden so schnell transparent und Optimierungen können vorgenommen werden. Fazit und Ausblick Anlagenstillstände zur Durchführung von wiederkehrenden Maßnahmen werden immer ein notwendiges Übel darstellen. Es liegt jedoch in der Hand der verantwortlichen und koordinierenden Fachabteilungen dieses Übel zu begrenzen und die notwendigen Prozesse zu verbessern. Die übergeordneten Zielgrößen sind dabei immer: nsbesondere das Zusammenlegen von Maßnahmen reduziert deutlich die Stillstandzeiten und somit das Ausplanen der Anlage aus den Produktionsphasen. Hier liegen weitere Einsparpotenziale, da in der Regel vor der Außerbetriebnahme Reinigungs- oder Sterilisationsprozeduren durchgeführt werden müssen. Dies gilt natürlich auch für die Wiederinbetriebnahme der Anlagen, die dann meist noch mit zusätzlichen Monitoringaktivitäten flankiert werden müssen. Auswertung der Wirksamkeit Eine Bewertung aller durchgeführten Aktivitäten in einem sinnvollen Zeitintervall ist unablässig. Dies ist innerhalb von Behördenaudits nachzuweisen. Zudem ist dies kein statischer Prozess, da die bei Anlageninbetriebnahme festgelegten Aktivitäten, wie Wartungsumfänge, Kalibriergenauigkeiten, Revalidierungsmaßnahmen etc. immer hinterfragt werden sollten. Muss man mehr oder weniger tun? Die Beantwortung dieser Frage entscheidet nicht zuletzt über die Einhaltung der Qualitätsvorgaben und über die Erreichung der anvisierten betriebs-wirtschaftlichen Ziele. · · · Verkürzung der Anlagenstillstandzeiten (höhere Produktivität) Sicherstellung der geforderten Qualität hinsichtlich Ausführung und Dokumentation Kosteneffiziente Umsetzung der Einzelmaßnahmen innerhalb einer gesamthaften Betrachtung (Bündelung von Maßnahmen) Reproduzierbarkeit der Maßnahmen Minimierung der Anzahl der eingesetzten Lieferanten (geringerer Auditaufwand und einheitliche Dokumentation) Anzahl der beteiligten Einheiten bzw. ausführenden Dienstleistungs-unternehmen minimieren (gezieltes outsourcing) Durchführung von Lieferantenaudits und bewerten der Leistungsstärke und der vorhandenen Qualifikationen der einzusetzenden Firmen im Vorfeld der Beauftragung Zusammenfassen von chronologischen Maßnahmen (z.B. Wartung, Kalibrierung, Qualifizierung und Validierung) Nutzung und Auswertung von b die Ziele erreicht werden, lässt sich in der Praxis nur durch objektive, idealerweise kennzahlenbasierter Auswertung verifizieren bzw. messen. Der erhöhte Aufwand im Vorfeld zahlt sich in der Praxis jedoch sehr schnell aus und hilft häufig die zwangsläufig unterschiedlichen Prioritäten der Fachabteilungen konstruktiv zusammenzuführen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Dipl.-Ing. (FH) Peter Michael Weimar Produktmanager Pharmaserv GmbH, Marburg www.pharmaserv.de ie prospektive Definition von Kennzahlen zur Bewertung der Einzelprozesse erleichtert deutlich die objektive Auswertung. Insbesondere Wechselwirkungen sollten in den Kennzahlen berücksichtigt Sites & Services 26
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Beste Perspektiven an der Westküste. Hier kommt etwas zusammen: Der Bayer Industriepark Brunsbüttel vereint die Vorteile einer starken Region mit den Chancen der globalen Wirtschaft. Verschiedene internationale Unternehmen nutzen bereits die umfassende Infrastruktur des führenden Chemiestandortes im Norden am Schnittpunkt bedeutender Schifffahrtsstraßen: Elbe und Nord-Ostsee-Kanal. www.brunsbuettel.bayer.de Bayer Industriepark Brunsbüttel Erfolg durch Synergie
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Mit viel Schwung Im CHEMPARK und darüber hinaus: Chemion Logistik liefert Paket- und Briefsendungen individuell ab. ehr als 45.000 Post- und KEPSendungen (Kurier-, Expressund Paketsendungen) erhalten oder versenden die mehr als neunzig Unternehmen im CHEMPARK Leverkusen, Dormagen und Krefeld täglich. All diese Sendungen werden verpackt, frankiert, abgeholt, verteilt oder zugestellt. Sehr zeitaufwendige Leistungen, die Chemion Logistik für die Unternehmen an den drei Standorten übernimmt. "Da jedes Unternehmen individuelle Anforderungen in Bezug auf seine Post- und KEP-Sendungen hat, ist es uns wichtig, dass die Kunden je nach Bedarf ihre Leistungspakete schnüren können," erläutert Hans Joachim Schultes, Betriebsleiter Post- und KEP-Services bei Chemion. Zu den Basisleistungen gehören die zentrale Annahme und Sortierung der Sendungen, ihre Verteilung in und zwischen den Standorten, Unterschrifts- und Abliefernachweise und die Versandabwicklung der KEP-Sendungen. Der Logistiker bietet auch Zusatz- services an, wie den Control Tower mit proaktiver Sendungsverfolgung bei ausgehenden Sendungen und Eingreifen, falls es einmal haken sollte (Exception Management). Auch spezielle Botengänge, Kurierfahrten, das Verpacken und die Etikettierung von Sendungen kann der Kunde in die Hände des Dienstleisters legen. uch in punkto Leistungsumfang und tiefe bietet der Standortlogistiker freie Wahlmöglichkeiten: Welche tägliche Frequenz bei der Zustellung der Post- und Paketsendungen wünscht ein Unternehmen? Reicht eine zentrale Anlieferung und Abholung der Sendungen oder ist ein spezieller Inhouse-Service mit Lieferungen bis an den Schreibtisch erforderlich? Ganz gleich, für welche Services sich ein Unternehmen entscheidet: Es hat in jedem Fall die Gewissheit verbindlicher Anlieferzeiten, die Planungssicherheit gewährleisten. Zudem erhalten die Unternehmen kundenindividuelle Qualitäts-Reports, die für ein hohes Maß an Transparenz sorgen. Der Dienstleister erbringt einen weiteren Service, der Unternehmen einen zusätzlichen Mehrwert bietet: Die Eingangserfassungen und buchungen der Waren. Unmittelbar nach Eingang der Sendungen wird die Datenerfassung in den SAP-Systemen der Kunden vorgenommen; regelmäßige Stichproben dienen der Kontrolle von Menge und Qualität. Diese Leistung kann Chemion aufgrund seiner Standortkenntnisse auch bei fehler- oder lückenhaften Daten in den Begleitdokumenten erbringen. Sendungsverfolgungen, die Bearbeitung von Reklamationen, die Rücknahme von Verpackungen oder die Rückführung von Fehllieferungen gehören zu den Dienstleistungen, die Unternehmen im Rahmen ihrer Paket- und Briefdienste outsourcen können, um sich im täglichen Geschäft zu entlasten. ie Konsequenz des modularen Angebots von Chemion: Der Kunde erhält durch die frei kombinierbaren Leistungen ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit und Flexibilität. Und Hans Joachim Schultes sieht noch weitere Pluspunkte: "Durch die Bündelung der Warenströme und die zentrale Steuerung der Prozesse werden Schnittstellen reduziert und Abläufe beschleunigt. Das wirkt sich positiv auf den Zustellservice und die Kosten aus und - last but not least - wird auch das Verkehrsaufkommen an den Standorten reduziert." www.chemion.de Sites & Services 28
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DIE ZUKUNFT LIEGT DIREKT AM RHEIN. CHEMPARK der richtige Standort für innovative Werkstoffe. Der CHEMPARK ist einer der bedeutendsten Standorte Europas für Chemie- und chemienahe Unternehmen. In bester Lage direkt am Rhein bietet er ideale Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion "Innovativer Werkstoffe" und überzeugt durch vielfältige Produktverbünde, ein umfassendes Service-Portfolio sowie eine hochfunktionsfähige Infrastruktur mit direkter Anbindung der drei CHEMPARK Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen an den Rhein. Currenta GmbH & Co. OHG CHEMPARK 51368 Leverkusen www.chempark.de Powered by CURRENTA
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Gebündelte Instandhaltungskompetenz ei Revisionen und Stillständen lassen sich Zeit und Kosten sparen, wenn die Instandhaltungskompetenz gebündelt in einer erfahrenen Hand liegt. Gute Beispiele finden sich in der chemischen Industrie, die für Instandsetzungsaufgaben in vielen Fällen einen vertraglich gebundenen Industriedienstleister als Partner zur Seite hat. So hat beispielsweise ThyssenKrupp Xervon vor einigen Jahren die Instandhaltung und diverse andere Dienstleistungen für den Industriepark auf dem ehemaligen Gelände der Wacker-Chemie in Köln-Merkenich übernommen. m Streben um kostensenkende Synergien haben sich die deutschen Chemiewerke der Ansiedlung weiterer Unternehmen geöffnet und haben sich binnen der letzten Jahre vielfach zu modernen Industrieparks gewandelt. Nicht selten fungiert als "StandortBetreiber" ein Dienstleister, der den produzierenden Unternehmen Instandhaltung, Infrastruktur, Services und Know-how aus einer Hand bietet. m Industriepark Köln-Merkenich ist ein 110 Mitarbeiter starkes Team von ThyssenKrupp Xervon verantwortlich für sämtliche Instandhaltungs- und Infrastrukturaufgaben. Dazu zählen die mechanische und elektrotechnische Werkstätten, technische Gewerke, das technische Lager, der Werkschutz, die Versorgung mit Medien, die Abwasserentsorgung, das Abfallmanagement, der Betrieb von Nebenanlagen sowie die Betreuung von Rohrbrücken, Straßen, Grünflächen und stillgelegten Anlagen. In diesen Zuständigkeitsbereich fiel beispielsweise auch die gerade erfolgreich abgewickelte große Revision aller wichtigen Anlagenteile zur Abwasserentsorgung. Weil die Abwasserströme in einem firmenübergreifenden Netzwerk fließen, macht es natürlich Sinn, anstehende Revisionen gemeinsam abzuwickeln und durch eine Mannschaft zu erledigen, die den gesamten Standort kennt. om zwölftägigen Stillstand betroffen waren die Abwasserströme an den Produktionsstraßen 1 und 2 der Wacker Chemie sowie deren Restgasverwertung, außerdem die zum PVC-Hersteller Vinnolit gehörige Pasten-PVC-Produktion sowie einzelne Autoklaven der Produktion von SuspensionsPVC. Ebenfalls in den Stillstand integriert waren zum einen der "P-Koagulator" (Betriebsteil der Kläranlage zur Absetzung der im Abwasser befindlichen Feststoffe) und zum anderen die Weichwassererzeugung (Vollentsalzung von Foto links: Einzelne Bauteile werden geprüft beispielsweise die Innenwände und der sogenannte Königstuhl.
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In Merkenich wird hochqualifiziertes Fachpersonal eingesetzt. Brauchwasser). Beides Anlagen, die ThyssenKrupp Xervon selber betreibt. Beton) und ihr Zustand per Fotodokumentation festgehalten. Wanddickenmessungen gehörten ebenfalls zum vorgeschriebenen Prozedere der Revision. und 75 Mitarbeiter unterschiedlichster Gewerke hatte ThyssenKrupp Xervon abgestellt, um die erforderlichen umfangreichen Arbeiten in dem eng gesetzten Zeitfenster termingerecht erledigen zu können. Als Aufgabenstellungen lagen an: diverse Gerüstbau-, Isolierungs- und Schweißarbeiten, Druckprüfungen, Instandhaltung, Wartung und Inspektion. Um die erforderlichen Arbeiten sach- und fachgerecht durchführen zu können auch im Hinblick auf die hohen Sicherheitsanforderungen in solchen Industrieparks muss das eingesetzte Fachpersonal hochqualifiziert sein. Den in Merkenich tätigen, hochqualifizierten Mitarbeitern kommt da vor allem ihre hervorragende Ortskenntnis zugute. Denn aus ihrer zumeist jahrelangen Tätigkeit vor Ort kennen sie die hier installierten Armaturen und Apparate bestens und können entsprechend zügig und flexibel reagieren. ei der turnusmäßig im Rhythmus von einem Jahr wiederkehrenden Revision wurden an den verschiedenen abwasserführenden Anlagenteilen beispielsweise Behälter, Rohrleitungen etc. diverse Sichtkontrollen, Druckprüfungen und Reinigungen durchgeführt, damit letztendlich eine erfolgreiche TÜV-Abnahme erfolgen konnte. Als Beispiel sei hier der P-Koalugator aufgeführt: Nachdem er entleert, gereinigt und durch eine entsprechende Freimessung zugänglich war, wurden seine einzelnen Bauteile geprüft. Beispielsweise die Innenwände und der sogenannte Königstuhl ein drehbarer Turm, der die Achse des Rundräumers trägt. Diese Betonbauteile wurden intensiv begutachtet (zur Feststellung eventueller Schäden am eispielsweise der an der Revision beteiligte Gerüstbau, dessen Monteure an einigen Stellen mit Arbeitsgerüsten Zugang schaffen mussten. Da brauchte es keine langen Planungs- und Vorlaufzeiten, schließlich kennen die Gerüstbauer die betroffenen Anlagen aus ihrer täglichen Arbeit. Gleiches gilt auch für die weiteren an der Revision beteiligten Fachabteilungen Isolierung, Mechanische Werkstatt, EMSR-Werkstatt, EMSR-Montage und Vorbeugende Instandhaltung. Sie alle sind ein eingespieltes Team, das bei Revisionen und Stillständen für möglichst niedrige Produktionsausfallzeiten sorgt. Weitere Informationen: www.thyssenkruppxervon.de Sites & Services 31
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WVIS-Academy entwickelt Masterstudium Industrieservice Start der Online-Umfrage Masterstudium Industrieservice des WVIS ie vom Verband für Industrieservice gegründete WVIS Academy ruft alle im Industrieservice tätigen Unternehmen zu einer Online-Umfrage auf. Ziel ist die Ermittlung von Inhalten die in die Gestaltung eines Masterstudiums "Industrieservice" einfliessen sollen. Der industrielle Instandhalter muss sich heute in einem Arbeitsumfeld bewähren, in dem die Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit steigen. Das wirkt sich auch auf den Bedarf an professionellen Instandhaltungsmanagern aus, die über Führungskompetenz und Managementfähigkeiten verfügen sollen. Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V. Service bewegt die Industrie Synergie verbindet: WVIS Unser Wirtschaftsverband für Industrieservice macht sich stark für ein gemeinsames, kompetentes Branchenimage ein attraktives, zeitgemäßes Berufsbild verbindliche Qualitätsnormen mit Gütezeichen Das macht Sie stark bei anspruchsvollen Kunden und qualifiziertem Nachwuchs. Jetzt informieren! Werden Sie Mitglied in unserem Verband und profitieren Sie durch unseren Erfahrungsaustausch. er geplante neue Maserstudiengang soll die Studierenden gezielt auf den Bedarf der Unternehmen im Industrieservice vorbereiten. Damit die Lerninhalte für einen neuen Masterstudiengang "Industrial Service" branchennah festgelegt werden können und somit den Anforderungen der Industriekunden entsprechen, erhalten die im Industrieservice tätigen Unternehmen mit der Befragung die Gelegenheit, sich aktiv an Generierung von Inhalten für den neuen Studiengang zu beteiligen. Die Befragung ist bis zum 11. Juni 2010 terminiert. Die Ergebnisse der Online-Umfrage Masterstudium Industrieservice werden im Rahmen einer Diplomarbeit ausgewertet. Parallel verfolgt die WVIS-Academy Kooperationsprojekte mit Hochschulen in ganz Deutschland um so ein flächendeckendes Angebot zur Ausbildung sowie Fortbildung von Führungskräften und gewerblichen Mitarbeitern im Industrieservice zu realisieren. Der direkte Link zur Befragung lautet: www.wvis.eu/index.php?id=22 Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V. (WVIS) Sternstrasse 36 · D-40479 Düsseldorf t +49-211-16 97 05 04 f +49-211-49 87 0-36 e-Mail: info@wvis.eu www.wvis.eu Sites & Services 32
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Contracting mit GETEC Standortsicherung für die Chemie-Industrie ie Chemieindustrie gehört zu den energieintensiven Branchen. Zur Erhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist eine kosteneffiziente Energieerzeugung von elementarer Bedeutung. Hier bietet GETEC AG intelligente Optimierungskonzepte. Dabei übernimmt das Unternehmen mit Stammsitz in Magdeburg Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb von Energieerzeugungsanlagen zur Belieferung mit Wärme und Strom (Contracting). Maßgeschneiderte Lösungen, bei denen die Aspekte Energiekostenreduktion, Versorgungssicherheit, Logistik, Werksentwick- lung usw. berücksichtigt werden, bilden die Grundlage eines jeden Konzepts. Die Auswahl des für den Kunden richtigen Brennstoffs ist ein wichtiger Bestandteil der individuellen Lösungen. Dabei werden zum Beispiel Erdgas und Heizöl, aber auch regenerative Energieträger verwendet. ls besonders wirtschaftlicher und langfristig preisstabiler Brennstoff wird in Deutschland produzierter und veredelter Braunkohlenstaub eingesetzt. Die dabei verwendete hocheffiziente Technik erzielt einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Damit zählen entsprechende Anlagen zu den modernsten ihrer Art. Mit innovativer und umweltfreundlicher Technik werden alle Umweltstandards eingehalten und die geltenden Grenzwerte zum Teil deutlich unterschritten. Auf Basis von Braunkohlenstaub als Ener- gieträger wurde vor Kurzem ein Vertrag über die Versorgung eines Chemieparks geschlossen. ie GETEC AG ist seit 1993 als Energiedienstleister erfolgreich am Markt tätig. Namhafte Unternehmen wie MAN, Schirm AG oder die Papierfabrik Kanzan zählen zu den Kunden der GETEC AG. Die gesamte GETEC-Gruppe konnte im letzten Jahr einen Umsatz von rd. 400 Mio. Euro erzielen, davon entfallen auf die GETEC AG rd. 160 Mio. Euro. Kontakt: Herr Karsten Spahn Leiter Niederlassung NRW Londoner Bogen 4 44269 Dortmund Tel.: 0 231 / 94 53 19 51 spahn@getec.de www.getec.de Sites & Services 33
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extras K 2010 Wer kommt mit? Cologne Bonn Business bietet Teilnahmemöglichkeit für Partner aus der Region ie Metropolregion Köln Bonn präsentiert sich erstmals auf der internationalen Leitmesse für Kunststoff und Kautschuk, der K 2010, vom 27. Oktober bis 03. November in Düsseldorf. Die Messe, die alle 3 Jahre stattfindet, bietet interessierten Unternehmen und Institutionen eine hervorragende Chance, internationale Geschäftskontakte zu knüpfen. Eine Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern, eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für Kompetenz und Exzellenz in der Region Köln/Bonn. Auf der K 2010 werden mit Chemion Logistik, Currenta, InfraServ Knapsack, Dr. Reinold Hagen Stiftung und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg Vertreter aus allen Bereichen präsent sein. inzelheiten über eine Teilnahme an dem Gemeinschaftsstand erfahren Sie bei: COLOGNE BONN BUSINESS, Standortmarketing Region Köln/Bonn, Tel.: 0 221 / 925 477 70. www.cologne-bonn-business.de INDISTA Ausstellungskongress am 30.09.2010 in Köln. Thema: Instandhaltung - Maschinen und Anlagen optimal nutzen Wartungs- und Instandhaltungskonzepte haben die Aufgabe eine möglichst hohe technische Verfügbarkeit der Anlage zu gewährleisten. Der wachsende Druck im Wettbewerb um Qualität und Produktivität zwingt die Unternehmen zu Einführungen von Instandhaltungssystemen, um Anlagenausfälle zu vermeiden. Mit den richtigen Instandhaltungskonzepten werden Schäden frühzeitig erkannt, die Restnutzungsdauer der Maschinen und Anlagen optimal genutzt, ihre Weiterentwicklung verbessert und letztendlich die Betriebskosten gesenkt. Produktionsanlagen sind für Unternehmen das wichtigste Kapital. Ihren Werterhalt zu sichern und die größtmögliche Verfügbarkeit zu gewährleisten, ist das Ziel. www.INDISTA.de i mpreSSum Pruys InterCom Agentur für Kommunikation Ahornhof 6, 53340 Meckenheim Telefon 022 25 - 980 89 35 www.pruysintercom.de UID: DE 222/5351/2136 Sites & Services 34 Chefredakteur: Oliver Pruys (V.i.S.d. § 55 RStV) Konzept, Layout und Design: Pruys InterCom E-Paper Version in Kooperation mit www.3d-zeitschrift.de Druck: www.bonnprint.com Fotos: Currenta, Nordex, Infracor, IGS Gersthofen, Pressefoto BASF, chem2biz, Mainsite, Industrie Center Obernburg, Pharmaserv, Chemion, Cologne Bonn Business, Bruce Sutherland.
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"Einmalig ist das geschwungene Glasdach mit seiner untergehängten Dachkonstruktion aus PVC-Gittermembranen. Genau wie bei den Stadiondächern in Hamburg und Stuttgart verbinden die hoch reißfesten leichten Membranen auch in Kapstadt hohe ästhetische Ansprüche mit enormer Leistungsfähigkeit", schwärmt Werner Preusker, Sprecher von PVCplus in Bonn. Deutsches Know-how macht WM noch schöner Deutsche Architekten und Ingenieure errichten das Stadion-Meisterwerk die "Diva von Kapstadt" · BASF-Innovationen für Fußballspieler und Fans enn am 11. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko angepfiffen wird, dreht sich für vier Wochen alles um Fußball, und dabei ist auch viel ChemieKnow-how mit im Spiel. BASF hat zahlreiche Innovationen für Fußballspieler und Fans entwickelt: Das Angebot reicht von Bauchemikalien wie Spezialböden und Pigmenten für den Einsatz in Stadien über Spezialkunststoffe und Lederchemikalien für Fußballschuhe bis hin zu Energie absorbierenden Schaumstoffen für moderne Kunstrasen. nung für Dach und Fassade durch das Ingenieurbüro schlaich bergermann und partner (sbp). Die seitliche Hülle der imposanten Sportstätte in Kapstadt besteht aus einer vorgesetzten Stahlkonstruktion mit vertikalen und horizontalen Trägerelementen. Die lineare Fassade ist in 14 horizontale Bänder gegliedert, die das Unternehmen Hightex aus dem oberbayerischen Rimsting mit 27.000 m2 silberfarbenen Gittermembranen aus Glasfasergewebe bespannt hat. Die Oberfläche des verwendeten Materials absorbiert und reflektiert die wechselnden Lichtstimmungen und setzt dadurch ständig neue Farbakzente: ein atemberaubender Anblick bei Tag und bei Nacht. ußballspieler brauchen eine hochwertige Ausrüstung. BASF stellt einen Spezialkunststoff für die Sohlen und Stollen von Fußballschuhen her, damit diese leicht, stra- pazierfähig und gelenkschonend sind. Eine spezielle Lederchemikalie macht den Schuh wasserdicht, indem sie jede Faser mit einem Schutzfilm überzieht. Gleichzeitig bleibt das Leder atmungsaktiv. So bekommen Spieler auch im Regen keine nassen Füße. benfalls in modernem Kunstrasen steckt BASF-Know-how. Unter den grünen Rasenfasern sind mehrere hundert Platten eines Energie absorbierenden Schaumstoffpolsters verlegt. Diese Schicht erhöht den Spielkomfort und beugt sportbedingten Verletzungen vor. Aufgrund seines Faseraufbaus ist der Kunstrasen langlebig, pflegeleicht und witterungsbeständig. Das BASF-Produkt für den Fan heißt "FRITZ dein Sitz"® und ist eine Auflage aus dem wärmedämmenden Werkstoff Neopor®. Praktischer Nebeneffekt: Sechs runde Vertiefungen auf der Rückseite ermöglichen den Transport von Getränken. iele deutsche Experten und Unternehmen trugen zur Realisierung des einzigartigen Multifunktions-Stadions bei, angefangen bei der Planung durch die Architektensozietät gmp von Gerkan, Marg und Partner bis zur Tragwerkspla- Sites & Services 35 Foto: Bruce Sutherland, City of Capetown Im Green Point-Stadion in Kapstadt wurde auf 14.600 m² ein strapazierfähiger und wasserdichter BASFIndustrieboden verlegt.
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Chemie-Cluster Bayern Kompetenznetzwerk für Chemical Assisted Living Netzwerkinnovationen der Bayerischen Chemie für höhere Lebensqualität und effizientere industrielle Prozesse · Produktentwicklungen an den Schnittstellen zu allen relevanten Industriebranchen · Lernende Netzwerke für Effizienzinnovationen in der chemischen Industrie · europäische Verbundinitiativen info@chemiecluster-bayern.de www.chemiecluster-bayern.de Das Chemie-Cluster ist Teil der