CHEMPARK Leverkusen:
Repower plant den Bau eines Gas-
und Dampfturbinenkraftwerks
CURRENTA soll technische Betriebsführung
übernehmen / Investition von rund 340
Millionen Euro steigert
Wettbewerbsfähigkeit des CHEMPARK und
unterstützt die Repower-Tätigkeit in
Deutschland.
Leverkusen/Poschiavo.
Die Schweizer Energieunternehmung Repower
plant, auf dem Gelände des CHEMPARK
Leverkusen ein Gas- und Dampfkraftwerk (GuD)
mit einer Leistung von circa 430 Megawatt
zu bauen. Insgesamt sollen rund 340 Mio.
Euro investiert werden. Der Betrieb des
Gas- und Dampfkraftwerks schafft etwa 25
hoch qualifizierte Stellen. Auf Basis der
umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
erreicht die Anlage einen
Brennstoffnutzungsgrad von über 80%. Als
Betreiber und Manager des CHEMPARK
Leverkusen soll CURRENTA Dampf aus dem
Kraftwerk beziehen und damit die
Unternehmen am Standort versorgen.
(Bild:
Zukünftiger Standort des GuD-Kraftwerks im
CHEMPARK Leverkusen.)
Das Kraftwerksprojekt der Repower AG wird
in enger Zusammenarbeit mit CURRENTA
entwickelt. In dem modernen Kraftwerk wird
sowohl Strom für die Kunden von Repower
auf dem deutschen Markt als auch Dampf für
den CHEMPARK produziert. Repower kann
weitere eigene Kraftwerkskapazitäten in
ihrem Schlüsselmarkt Deutschland aufbauen,
CURRENTA sichert eine hoch effiziente und
kostengünstige Versorgung der im CHEMPARK
Leverkusen ansässigen Unternehmen mit
Dampf.
Hoher Wirkungsgrad
Das Kraftwerk verfügt über eine
elektrische Leistung von ca. 430 Megawatt.
Mit dieser Leistung können jährlich rund
800.000 deutsche Haushalte mit Strom
versorgt werden. Durch die zusätzliche
Einspeisung von Prozessdampf in das
Leitungsnetz des CHEMPARK Leverkusen wird
aus dem GuD-Kraftwerk eine KWK-Anlage, die
einen sehr hohen Brennstoffnutzungsgrad
von über 80% erreicht. Die Auslegung des
Kraftwerks wird speziell auf die
Bedürfnisse der Chemiepark-Partner
abgestimmt, sodass die Dampfversorgung
bedarfsgerecht auf unterschiedlichen
Druckstufen erfolgen wird. Für den Bau des
Kraftwerks setzt Repower aus Überzeugung
modernste Komponenten und Technologien
ein.
Die neue Anlage würde die bestehenden
Gaskessel in den Kraftwerken im CHEMPARK
Leverkusen um eine klimafreundlichere und
wirtschaftlichere Technologie ergänzen.
Damit wird eine besonders effiziente
Energiebereitstellung zu
verbrauchsintensiven Zeiten - also in der
Regel werktags - gewährleistet.
Derzeit werden alle für das
Genehmigungsverfahren erforderlichen
Unterlagen vorbereitet.
Starke Basis für Tätigkeit im deutschen
Markt
Deutschland ist für Repower ein
Schlüsselmarkt und für die
Marktaktivitäten des Unternehmens von
großer Bedeutung. Zusätzliche
Produktionskapazität ist die Grundlage für
den weiteren Ausbau der
Repower-Tätigkeiten auf diesem Markt. Die
Anlage in Leverkusen wird zu 100% Eigentum
von Repower sein.
Repower setzt auf ein breites
Produktionsportfolio; erst kürzlich gab
die Firma den Kauf von zwei Windparks in
Prettin (Sachsen-Anhalt) und in Lübbenau
(Brandenburg) bekannt. "Mit dem künftigen
Kraftwerk in Leverkusen werden wir unsere
eigene Produktionsbasis in Deutschland
deutlich stärken und diversifizieren
können", kommentiert Felix Vontobel,
stellvertretender CEO und Leiter Anlagen,
das Projekt. "Damit können wir unsere
Handels- und Vertriebstätigkeiten in
Deutschland auf eine starke eigene Basis
stützen, was uns auch die
Weiterentwicklung dieses Marktes
ermöglicht."
Der CHEMPARK - ein idealer Standort im
Zentrum Europas
Auch für den CHEMPARK ist eine
zuverlässige, umweltgerechte und
kostengünstige Energieversorgung von
großer Bedeutung. "Wir freuen uns, wenn
wir mit der Schweizer Firma Repower einen
neuen wichtigen Partner im CHEMPARK
Leverkusen begrüßen dürfen. So rücken wir
auch unserem Ziel - Europas attraktivster
Chemiepark zu werden - wieder ein Stück
näher", betont der CHEMPARK-Leiter. Grigat
weiter: "Für uns ist Dampf einer der
wichtigsten Energieträger bei der
Herstellung von chemischen Produkten.
Durch die Flexibilität des modernen
Kraftwerks gestalten wir die
Energieversorgung dann auch weiterhin
bedarfsgerecht und effizient."
Der Geschäftsführer des
CHEMPARK-Betreibers CURRENTA, Dr. Klaus
Schäfer, hebt die besondere Bedeutung des
Klimaschutzes bei diesem Projekt hervor:
"Das geplante Kraftwerk trägt dazu bei,
dass wir auch in Zukunft auf eine
umweltfreundliche Energieversorgung
zurückgreifen können. Und: Wir
unterstützen damit auch die Ziele der
Bundesregierung, die es sich zum Ziel
gesetzt hat, den Anteil des
umweltschonenden, in Kraft-Wärme-Kopplung
produzierten Stroms bis zum Jahr 2020 auf
25% zu erhöhen. Da die chemische Industrie
zu den energieintensiven Branchen gehört,
ist der CHEMPARK bestens geeignet, die
Ziele der Bundesregierung zum Erreichen
der 25%-Marke für KWK-Strom zu
unterstützen."
Ein positives Signal für die Region
Das neue Kraftwerk im CHEMPARK - der
sowohl auf Leverkusener als auch auf
Kölner Stadtgebiet liegt - stellt auch ein
besonders wichtiges Signal für die beiden
Städte und somit für die gesamte Region
dar. "Die heutige Nachricht tut unserer
Stadt gut. Für Leverkusen ist das eine
begrüßungswerte Initiative und
Investition, die die Unternehmen am
Standort sichert. Die geplante Investition
für ein neues Gas- und Dampf-Kraftwerk im
CHEMPARK Leverkusen ist ein eindeutiges
Bekenntnis zum Standort. Wir freuen uns",
sagt Stadtkämmerer Rainer Häusler in
Vertretung für Leverkusens
Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn.
Dr. Frank Obermaier, Geschäftsführer der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Leverkusen, freut sich ebenfalls: "Der
Wirtschaftsstandort Leverkusen beweist mit
der aktuellen Investition im CHEMPARK
einmal mehr, dass er lebendig und
wettbewerbsfähig ist. Die Investition in
ein neues GuD-Kraftwerk ist eine gute
Nachricht für Leverkusen und den CHEMPARK,
denn die Rahmenbedingungen für eine
effiziente Produktion ― und damit für
zukunftsfähige Arbeitsplätze - werden
weiter verbessert."
Für die Stadt Köln ist das geplante
GuD-Kraftwerk ebenfalls von großer
Bedeutung. Oberbürgermeister Jürgen Roters:
"Köln ist Industriestadt - Fahrzeugbau,
chemische Industrie, Maschinenbau und
Elektrotechnik sind die Fundamente dieses
erfolgreichen Standortes. Dieser braucht
ausreichend Fläche, die im CHEMPARK
optimal angeboten wird. Und diese
Industrien benötigen eine gesicherte
Energieversorgung. Dafür wird im CHEMPARK
Leverkusen dieses neue große Investment
geplant, das die Zukunftsfähigkeit der
Region sicherstellt."
Auf einen Blick:
CHEMPARK und CURRENTA
Der CHEMPARK ist mit einer Gesamtfläche
von elf Quadratkilometern einer der
größten Chemieparks Europas. An seinen
drei Standorten Leverkusen, Dormagen und
Krefeld-Uerdingen bietet er über 70
Unternehmen Raum für Forschung,
Entwicklung, Produktion und
Dienstleistung. Ein Drittel der chemischen
Industrie Nordrhein-Westfalens ist im
CHEMPARK ansässig. Rund 45.000 Menschen
gehen hier ihrer Beschäftigung nach.
CURRENTA - Manager und Betreiber des
CHEMPARK - bietet seinen Kunden unter
anderem Energieversorgung, Entsorgung,
Sicherheitsdienstleistungen sowie
Unterstützung beim Einholen von
Genehmigungen. Die CHEMPARK-Firmen bilden
untereinander einen Produktverbund mit
rund 10.000 Stoffen. Der Schifffahrtsweg
Rhein verbindet alle drei
CHEMPARK-Standorte mit den internationalen
Seehäfen Antwerpen und Rotterdam.
Zusätzlich sind sie über die
internationalen Flughäfen Düsseldorf und
Köln-Bonn sowie über das europäische
Schienen- und Straßennetz bestens zu
erreichen.
Auf einen Blick: Repower-Gruppe
Repower ist eine international operierende
Unternehmensgruppe der Energiebranche mit
Hauptsitz in Poschiavo (Schweiz) und
weiteren Standorten in Klosters, Ilanz,
Bever, Landquart, Zürich, Mailand,
Dortmund, Prag und Bukarest. Repower
erreicht pro Jahr rund zwei Milliarden
Franken Umsatz durch den Verkauf von rund
14,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh)
Strom sowie von Gas. Als Stromhändlerin
mit Tradingstandorten in Poschiavo,
Mailand und Prag ist die Unternehmung an
mehreren europäischen Strombörsen präsent.
In den eigenen Kraftwerken in Graubünden
und in Italien produziert Repower im
Durchschnitt jährlich rund 2100 Millionen
kWh Strom. Über 50 000 Kunden versorgt
Repower direkt mit elektrischer Energie
und weitere 25 000 Kunden indirekt über
lokale Wiederverkäufer, vor allem im
Kanton Graubünden. In Italien und in
Deutschland verkauft das Unternehmen Strom
an mittelgroße Gewerbekunden und
Gemeinden, die in Italien auch mit Gas
bedient werden. Repower beschäftigt rund
620 Mitarbeitende, plus über 30 Lernende
in der Schweiz und 400 Agenten in Italien.
Über 400 der Stellen bietet die
Unternehmung in Graubünden an.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in
die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten,
die auf den gegenwärtigen Annahmen und
Prognosen der Unternehmensleitung der
Currenta ("Gesellschaft"), des
Bayer-Konzerns, seiner Teilkonzerne oder
seiner Servicegesellschaften beruhen.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte
Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage,
die Entwicklung oder die Performance der
Gesellschaft wesentlich von den hier
gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese
Faktoren schließen diejenigen ein, die
Currenta oder Bayer in veröffentlichten
Berichten beschrieben haben. Diese
Berichte stehen auf den Webseiten
http://www.currenta.de beziehungsweise
http://www.bayer.de zur Verfügung. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei
Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige
Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
|
|
Ansprechpartner CHEMPARK:
Currenta GmbH & Co. OHG
CHEMPARK
51368 Leverkusen
+49 214 30 - 0
www.chempark.de
Jörg Brückner
Leiter Presse und PR
51368 Leverkusen
joerg.brueckner@currenta.de
T +49 214 30 66565
M +49 175 30 66565
Ansprechpartner Repower:
Felix Vontobel
Stellvertretender CEO
Leiter Anlagen
CH – 7742 Poschiavo
T +41 81 839 7111
M +41 79 222 0432
felix.vontobel@repower.com
Werner Steinmann
Leiter Unternehmenskommunikation
CH 7742 Poschiavo
T +41 81 839 7111
D +41 81 839 7141
M +41 79 831 5213
werner.steinmann@repower.com
Andrea Hahn
Leiterin Unternehmensentwicklung / Pressesprecherin
44137 Dortmund
D +49 231 206 406 15
M +49 151 191 371 34
andrea.hahn@repower.com
|