Das Industrieparkmagazin
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Zusammenarbeit mit Bayer MaterialScience vereinbart:

Chemiekonzern Kemira plant Ansiedlung im CHEMPARK Dormagen

Dormagen 2011. Der finnische Chemiekonzern Kemira will sich im CHEMPARK Dormagen (Foto links) ansiedeln. Dort soll eine Anlage zur Herstellung von Wasserchemikalien entstehen, die der Aufbereitung von Trink- und Abwasser dient. Eine ähnliche Investition plant das Unternehmen am Standort Tarragona von Bayer MaterialScience in Spanien. In beide Projekte will Kemira insgesamt rund 40 Millionen Euro investieren. In Dormagen sollen 15 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Anlage könnte nach derzeitiger Planung Ende 2012 in Betrieb gehen. Die Genehmigungsunterlagen für die Bezirksregierung Köln werden derzeit vorbereitet, das Verfahren findet mit Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

Kemira wird im CHEMPARK Dormagen eng mit Bayer MaterialScience zusammenarbeiten und von dort Salzsäure beziehen. Diese fällt als Nebenprodukt bei der Herstellung von Polyurethan-Rohstoffen an. „So bietet diese strategische Partnerschaft auch einen ökologischen Mehrwert, da Kemira die anfallende Salzsäure direkt aus dem internen Rohrleitungsnetz übernehmen kann“, erklärt Dr. Klaus Jaeger, Leiter des Standortverbundes von Bayer MaterialScience in Nordrhein-Westfalen. „Darüber hinaus können die derzeitigen Transporte über Straßen und Schienen reduziert werden.“

Später soll Kemira auch Salzsäure aus der neu geplanten TDI-Anlage beziehen. TDI ist ein Vorprodukt für die Herstellung von Polyurethan-Weichschäumen. Bayer MaterialScience will 150 Millionen Euro in die Großanlage investieren. Abhängig von behördlichen Genehmigungen, soll sie nach derzeitiger Planung 2014 in Betrieb gehen.

„Kemira und Bayer blicken bereits auf eine lange Geschichte der Zusammenarbeit zurück“, unterstreicht Harri Kerminen, Vorstandsvorsitzender von Kemira. „Wir freuen uns sehr über dieses Projekt, da es unsere Position in West- und Südeuropa stärkt und uns einen langfristig kostengünstigen Zugang zum Produkt Salzsäure sichert.“

CHEMPARK-Leiter Dr. Walter Leidinger freut sich über den neuen Partner: „Die Entscheidung von Kemira beweist die Attraktivität des Standorts auch im internationalen Vergleich. Eine unserer besonderen Stärken ist der Produktverbund, wie es auch dieses Beispiel zeigt.“

Dormagen ist für Bayer MaterialScience ein bedeutender Produktionsstandort für Polyurethan-Rohstoffe. Diese werden hauptsächlich in der Automobil-, Bau- und Elektronikbranche eingesetzt. Anwendungsbeispiele sind Matratzen, Polstermöbel, Autositze, Kühlschrankdämmungen, Stoßfänger oder Freizeitschuhe.

Kemira (Umsatz: ca. 2 Mrd. Euro) ist ein international tätiges Chemieunternehmen, dessen Kunden aus wasserintensiven Industrien kommen. Das Unternehmen liefert Konzepte und Lösungen zum Wasserqualitäts- und -quantitätsmanagement, die die Energie-, Wasser- und Rohstoffeffizienz der Kunden optimieren. Kemiras Vision ist es, ein führendes Unternehmen in der Wasserchemie zu werden.

Mehr Info bei www.chempark.de

 

Ansprechpartner:

CHEMPARK:

Benjamin Schütz, Tel. 0214-30-57832 oder 0175-30-57832

E-Mail: benjamin.schuetz@currenta.de

Bayer MaterialScience:

Jochen Klüner, Tel. 0214-30-38204 oder 0175-30-38204

E-Mail: jochen.kluener@bayer.com

Kemira:

Michael Andrae, Tel. 0214-20690-165 oder 0151-19320230

E-Mail: michael.andrae@kemira.com

Peter zum Hebel, Tel. 06188-4490-37 oder 0171-5888105

E-Mail: peter.hebel@kemira.com

Brigitte Schumann, Tel. 0214-20690-129 oder 0175-5837861

E-Mail: brigitte.schumann@kemira.com




 

 

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